Christiane Wirtz (Jahrgang 1970) ist eine deutsche Journalistin, Autorin und ehemalige politische Beamtin. Sie wurde in Mülheim an der Ruhr geboren, studierte Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin und legte 2000 das Zweite Juristische Staatsexamen ab. Von 2000 bis 2003 arbeitete sie bei der Süddeutschen Zeitung, anschließend als stellvertretende Sprecherin im Bundesministerium der Justiz. Nach einem Jahr als freie Journalistin in Tel Aviv wechselte sie 2008 zum Deutschlandfunk, wo sie von 2011 bis 2013 die Redaktion Innenpolitik leitete. Von Januar 2014 bis Mai 2016 war sie stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung; von Juni 2016 bis Juni 2019 amtierte sie als beamtete Staatssekretärin im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Als Autorin veröffentlichte sie ›Ein Jahr in Tel Aviv – Reise in den Alltag‹ (Herder, 2009) sowie gemeinsam mit zwei Co-Autorinnen ›Alles drin – 21 Handtaschen berichten aus ihrem Leben‹ (Hoffmann und Campe, 2006). 2025 erschien ihr erster Roman ›Wie schwer wiegt ein Schatten‹ (DuMont).

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Sie ist 34, als plötzlich die erste Psychose auftritt. "Schizophrenie" lautet die Diagnose. Diese schwere Krankheit von großer Zerstörungskraft ist nach wie vor stark angst- und schambehaftet, und es herrscht große Unkenntnis, obwohl Millionen Menschen in Deutschland von ihr direkt oder indirekt betroffen sind. Die sozialen Konsequenzen dieser Mischung aus Krankheitsfolgen, Unkenntnis und Ablehnung bekommt Christiane Wirtz grausam zu spüren. Sie verliert alles: Job, Freunde, Eigentumswohnung, Altersvorsorge. Das Leben war vorbei. Aber darf die Gesellschaft zulassen, dass Menschen so tief fallen?

ISBN 978-3-8012-0518-8 28.02.2018 22,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)