Max Beck ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Institut für Philosophie der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit Schwerpunkt Theoretische Philosophie. Max Beck arbeitet in den Bereichen Philosophiegeschichte des 20. Jahrhunderts, Digital Humanities und Philosophie der Künstlichen Intelligenz. Als Wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitet er an der Universität Jena an der von ihm mitinitiierten und mitherausgegebenen „Digitale Datenbank Exilphilosophie 1933–1945" (DDEP). Daneben ist er Academy Scientist am Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien. Forschungsschwerpunkte: Philosophie der Künstlichen Intelligenz, Digital Humanities (insbesondere KI-Ansätze), Philosophiegeschichte des 20. Jahrhunderts und ihre Methoden, Sprachphilosophie, Wissenschaftsphilosophie, Exilforschung. Universität Jena (08.08.2026)

1. Auflage 13.07.2026 , Deutsch

Was passiert mit dem philosophischen Denken, wenn es aus seinem Entstehungskontext entfernt wird und seine Sprache verliert?

Die Studie untersucht das Exil der deutschsprachigen Philosophie nach 1933 als Zäsur für das philosophische Denken. Im Zentrum steht das spannungsreiche Verhältnis zwischen Logischem Empirismus und Kritischer Theorie, an dem diese Frage prägnant verhandelt wird. Analysiert wird, wie die Exilanten mit dem Sprachwechsel umgingen, theoretisch auf den Faschismus reagierten und mit der US-amerikanischen Philosophie interagierten. Der erzwungene Ortswechsel zerstörte zwar akademische Strukturen, eröffnete zugleich aber neue intellektuelle Räume.

ISBN 978-3-7965-5598-5 1. Auflage 13.07.2026 Kostenlos Download (PDF) von www.schwabe.ch
ISBN 978-3-7965-5597-8 1. Auflage 13.07.2026 Derzeit nicht verfügbar