Sprache und Sein. Von Kübra Gümüsay

Kübra Gümüsay beschreibt wie Sprache unser Denken prägt und unsere Politik bestimmt. "Ein beeindruckendes Buch, poetisch und politisch zugleich." Margarete Stokowski

Dieses Buch folgt einer Sehnsucht: nach einer Sprache, die Menschen nicht auf Kategorien reduziert. Nach einem Sprechen, das sie in ihrem Facettenreichtum existieren lässt. Nach wirklich gemeinschaftlichem Denken in einer sich polarisierenden Welt. Kübra Gümüsay setzt sich seit langem für Gleichberechtigung und Diskurse auf Augenhöhe ein. In ihrem ersten Buch geht sie der Frage nach, wie Sprache unser Denken prägt und unsere Politik bestimmt.

ISBN 978-3-446-26595-0     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Sie zeigt, wie Menschen als Individuen unsichtbar werden, wenn sie immer als Teil einer Gruppe gesehen werden - und sich nur als solche äußern dürfen. Doch wie können Menschen wirklich als Menschen sprechen? Und wie können wir alle - in einer Zeit der immer härteren, hasserfüllten Diskurse - anders miteinander kommunizieren?

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Inhalt und Leseprobe

Interview: Von „Gutmenschen“ und „alten weißen Männern“. Moderation: Maike Albath → Deutschlandfunk Kultur 14.03.2020

Nie mehr intellektuelle Putzfrau. Die Aktivistin Kübra Gümüşay hat ein Buch über Sprache und Diskriminierung geschrieben. Es ist aufschlussreich und engagiert, aber es führt auch zu einigen Kurzschlüssen. Eine Rezension von Hanna Engelmeier → die ZEIT 29.01.2020

 

Die Entgiftung der öffentlichen Kommunikation | Sternstunde Philosophie 
SRF Kultur Youtube 18.02.2020

Stimmen zum Buch:

„Wer darf sprechen, wer wird gehört und was verrät unsere Sprache über die Hierarchien unserer Gesellschaft? Ein kluges, mitreißendes, wichtiges Buch, in dem Kübra Gümüșay mit unserer Sprache auch unsere Denkgewohnheiten hinterfragt.“ Nora Bossong

„Kübra Gümüșay seziert die Architektur unserer Sprache – die Art, wie wir uns als Gesellschaft verständigen – auf der Suche nach einem neuen Haus, in dem Platz für alle ist. Ein leidenschaftliches, elegant geschriebenes, dringliches Plädoyer.“ Robert Habeck

Wer kann frei sprechen? In Zeiten in denen Shitstorms in sozialen Medien, Hashtags und Diskussionen um die Verwendung beziehungsweise Nicht-Verwendung bestimmter Begriffe den diskursiven Alltag prägen, begibt sich die Autorin und Aktivistin Kübra Gümüşay auf die Suche nach dem freien Sprechen. Einer Art zu sprechen, die die Menschen nicht zu einem Objekt degradiert, sondern in all ihrer Komplexität und in ihrem Facettenreichtum abbildet. Wie kann eine solche Sprache konkret aussehen? Von Azadê Peşmen → Deutschlandfunk Kultur 27.01.2020

Presse:

"Eine leidenschaftliche Vertreidigungsrede kultureller Vielfältigkeit. ... 'Sprache und Sein' ist frisch wie der Morgentau. Das liegt daran, dass es den Versuch unternimmt, mit guten Argumenten und anschaulichen Beispielen um eine bessere Welt zu ringen." Katharina Teutsch, Die Zeit, 30.01.20

"Der Kampf um Individualität, um die eigene Sprache, der Kampf darum, den Graben zu schließen, zwischen dem, was sie sich entschieden hat zu sein, und dem, worauf sie festgelegt wird - und zwar der kollektive Kampf aller Marginalisierten und im Speziellen ihrer Generation: Kübra Gümüsays Buch ist dafür ein kraftvolles, mit vielen interessanten Verweisen und Zitaten gespicktes Manifest." Ambros Waibel, taz, 29.01.20

"'Sprache und Sein' ist aufschlussreich und engagiert. ... Es wäre wünschenswert, dass sich möglichst viele Leserinnen und Leser, die möglichst verschieden von Gümüsay sind, autobiografische Berichte wie ihren möglichst genau durchlesen und eine Inventur dessen vornehmen, was sie als selbstverständlich erleben dürfen." Hanna Engelmeier, Zeit Online, 29.01.20

"Am stärksten, wenn die Autorin am eigenen Beispiel zeigt, wie sie als Benannte unter Unbenannten an ihrem Traum von einer Gesellschaft, in der‚ alle gleichberechtigt sprechen und sein können‘ festhält. …Ihr demokratisches Anliegen, die Sprache zu einem Zuhause für alle zu machen, vertritt sie klug und leidenschaftlich." Ralph Gerstenberg, Deutschlandfunk, 27.01.2020

"Der Buchtitel 'Sprache und Sein' klingt nach Heidegger, handelt aber keinesfalls vom Geworfensein in unsere sprachliche Gegenwart, sondern vom Auftrag, sie zu gestalten." Marc Reichwein, Die Welt, 27.01.20

"Die von Gümüsay angesprochenen Themen sind wichtig: das Bewusstsein für die Macht der Sprache, die gegenwärtigeDiskursverschiebung nach Rechts, das Plädoyer dafür, Menschen auch außerhalb von Kategorien sprechen zu lassen." Azade Pesmen, Deutschlandfunk Kultur, 27.01.20

"Dieses Buch ist ein Befreiungsschlag – und ein kluger Essay von literarischer Qualität und politischer Kraft." Martina Läubli, Neue Zürcher Zeitung, 26.01.20

Die Autorin:

Kübra Gümüsay, geboren 1988 in Hamburg, ist eine der einflussreichsten Journalistinnen und politischen Aktivistinnen unseres Landes. Sie studierte Politikwissenschaften in Hamburg und an der Londoner School of Oriental and African Studies. 2011 wurde ihr Blog Ein Fremdwörterbuch für den Grimme Online Award nominiert. Sie war Kolumnistin der tageszeitung und stand mehrfach auf der TEDx-Bühne. Die von ihr mitbegründete Kampagne #ausnahmslos wurde 2016 mit dem Clara-Zetkin-Frauenpreis ausgezeichnet. Nach Jahren in Oxford lebt sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn wieder in Hamburg.

„Rassismus zieht sich durch alle Bildungsinstitutionen“ → bildungsklick TVYoutube 10.10.2019

 

Erstellt: 31.01.2020 - 07:47  |  Geändert: 16.03.2020 - 06:24

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