Die Entkultivierung des Bürgertums. Von Andreas Speit

Sie kommen nicht aus dem Nichts. Und sie sind auch keine Nobodys. Sie sind unsere Nachbarn und uns Nahestehende. Die vermeintlichen Wutbürger sind unter uns - und manchmal sind es auch wir selbst. Die neuen Rechten leben in der Mitte der Gesellschaft. Vom gesellschaftlichen Rand kamen die extrem Rechten selten. Ihre Positionen schoben sie vielmehr selbst an den politischen Rand. Doch was gestern noch am Rande stand und undenkbar schien, befindet sich nun in der Mitte, geht heute und kann gesagt werden. Es ist eine "Entkultivierung des Bürgertums" im Gange, ein Teil der einstigen Mitte flieht ins Autoritäre.

ISBN 978-3-280-05709-4     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Andreas Speit fühlt einer Gesellschaft den Puls, in der die politischen Kategorien "Links" und "Rechts" immer unklarer werden. Geht die liberale Gesellschaft ihrem Ende entgegen? Und wenn das Unsagbare wieder sagbar geworden ist, ist das Ausdruck von Normalität oder Wiederkehr von etwas, was wir glaubten, überwunden zu haben?

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Der Autor:

Andreas Speit ist Sozialökonom und Journalist. Er schreibt u. a. für die TAZ sowie für den Zeit-Blog Störungsmelder. 2012 zeichnete ihn der Deutsche Journalisten-Verband mit dem Sonderpreis »Rechtsextremismus im Spiegel der Medien« aus.

Interview mit Andreas Speit: Extrem rechtes Netzwerk AfD → Momentmal Youtube 07.09.2018

 

Erstellt: 12.11.2019 - 08:04  |  Geändert: 12.11.2019 - 08:50

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