legende. Von Ronald M. Schernikau

Schernikaus Opus Magnum ist Bibel und Travestie, Epos und Musical, ist äußerste Form und Vielfalt der literarischen Formen, ist als dokumentarische Bestandsaufnahme beider Deutschlands in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts von nachgerade bestürzender Aktualität - und immer heiter vertieftes Spiel mit der Änderbarkeit der Welt.

ISBN 978-3-95732-342-2     58,00 €  Portofrei     Bestellen

Im Gespräch mit Stefan Ripplinger erklärt Schernikau: "die legende wird als zwischenspiele diese vier großen sachen haben, die bisher nicht gedruckt sind. d.h. es wird fünf große kapitel geben und dazwischen in der chronologischen reihenfolge: die variante, so schön, irene binz und die schönheit. und in der mittleren szene der legende, von der konstruktion her als zentrum, die gedichtesammlung, das hohelied des pförtners, und die artikel, die wichtig bleiben und sind, auch noch integriert in den text. d.h. es wird, in dem moment, wo die legende rauskommt - gott gebe, daß sie jemals erscheint und daß ich sie schreiben kann -, es wird also das opus magnum und es wird alles drinnen sein. [...]
ich habe ein gewisses vertrauen in die macht dieser texte und denke, daß 1000 seiten schernikau besser sind als 100 seiten schernikau. es wird das kürzeste buch, das ich kenne, dafür kann ich garantieren!"

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe des Verlags

Eine Schatztruhe für die Götter. Das erste Mal erschien dieser außergewöhnliche Roman 1999 ... Nachdem das Buch einen Teil seines Publikums gefunden hatte, war es vergriffen. Rezension von Dietmar Dath → FZ ohne Datum

Vorbereitung des Kommunismus. Dietmar Dath zur Neuveröffentlichung von Ronald M. Schernikaus »legende«. → M&R März 2019

Schatzsuche im Labyrinth. Ronald M. Schernikaus Hauptwerk LEGENDE ist in einer kommentierten Neuausgabe erschienen → junge Welt 19.10.2019

Presse:

Was die »legende« so lebendig und durchschlagend macht, ist Schernikaus Beharren darauf, dass es eine echt Welt gibt, die sich in einem Text zeigen, verstehen, und, Achtung, jetzt kommt´s, spielerisch auch schon ändern lässt. Er beharrt darauf, dass Menschen die Welt schon verändert haben. Dass diese Versuche schrecklich gescheitert sind. Dass man das Ändern deshalb nicht sein lassen darf. neues deutschland / Jasper Nicolaisen

Die Wiederveröffentlichung dieses Romans, in dem sich eine seltsame Vertrautheit und Aktualität politischer Fragen entdecken lässt, wird den ersten Band der Werkausgabe bilden. [...] Wenn Schernikaus Texte uns heute noch etwas sagen, dann genau dies: Versucht es. Versucht es trotzdem. Christopher Wimmer / taz

→ Ronald M. Schernikau auf Wikipedia

Verliebt in die DDR – Das traumhafte Leben des Ronald M. Schernikau → Hammer & Zirkel 14.05.2019

 

Erstellt: 27.10.2019 - 08:06  |  Geändert: 27.01.2020 - 09:05