Die Armut des kapitalistischen Reichtums und das gute Leben. Ökonomie, Lebensweise und Nachhaltigkeit. Von Meinhard Creydt

Viele schätzen die hohe wirtschaftliche Leistungskraft und die Vielfalt von Möglichkeiten zur "Selbstverwirklichung" in den führenden westlichen Nationen. Lebensqualität ist damit jedoch nicht identisch. An diesem Unterschied setzt Meinhard Creydt an. Er analysiert, welche Art von Reichtum sich in der kapitalistischen Marktwirtschaft bilden kann. Deren strukturelle Vorgaben formen auch unsere Lebensweise und Subjektivität, die sich deshalb auf eigene, aber nicht minder problematische Weise entwickelt.

ISBN 978-3-96238-004-5     19,00 €  Portofrei     Bestellen

Creydts Argumentation gibt neue Impulse. Das betrifft auch zentrale Fragen der Nachhaltigkeitsdiskussion: Was sind die objektiven Ursachen für die ökologische Krise? Welche Mentalitäten und Ideologien fördern sie? Warum kann sich Nachhaltigkeit so wenig durchsetzen?

In der Debatte über Ökonomie, Lebensqualität und Nachhaltigkeit sind bestimmte Missverständnisse weit verbreitet. Der Band arbeitet sie durch. Seine These: Ohne grundlegende Veränderung des Verständnisses vom "guten Leben" kann es keine gesellschaftliche Umgestaltung geben.

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe des Verlags

Das schöne Leben ist eine Baustelle. Dieses Buch liefert neue Impulse für die Diskussion über zentrale Fragen der Nachhaltigkeit: Was sind die objektiven Ursachen für die ökologische Krise? Welche Mentalitäten und Ideologien fördern sie? Warum kann sich das Thema Nachhaltigkeit so schlecht durchsetzen? Rezension von Wilhelm Eckhardt → kritisch lesen 09.10.2018

Der Autor:

Meinhard Creydt ist Psychologe und promovierter Soziologe. Er lebt und arbeitet in Berlin. Zuletzt veröffentlichte er die Bücher »46 Fragen zur nachkapitalistischen Zukunft« und »Wie der Kapitalismus unnötig werden kann«. → www.meinhard-creydt.de

Meinhard Creydt: There are Alternatives – Nachdenken über eine nachkapitalistische Gesellschaft → Emma und Fritz Youtube 05.08.2018

 

Erstellt: 10.10.2019 - 06:08  |  Geändert: 11.10.2019 - 14:27

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