Umkämpftes Asyl. Von Patrice Poutrus

Beide deutsche Staaten nahmen das Recht politisch Verfolgter auf Asyl 1949 in ihre Verfassungen auf. Doch was bedeutete das konkret?
Patrice Poutrus untersucht die Entwicklung des Asylrechts in Deutschland von der Nachkriegszeit über die Grundgesetzänderung von 1993 bis in die Gegenwart. Welche Konsequenzen ergaben sich aus dem sogenannten Asylkompromiss für das Anerkennungsverfahren, die Aufnahme von Geflüchteten und die europäische Migrationspolitik? Poutrus zeigt, dass es in der Asylrechtdebatte stets um grundlegende Fragen der politisch-moralischen Orientierung der deutschen Gesellschaft geht.

ISBN 978-3-96289-036-0     25,00 €  Portofrei     Bestellen

Das Buch ist eine unentbehrliche Lektüre für all jene, die die Konflikte um Asyl und Flucht in den historischen Zusammenhängen verstehen möchten.
"Politisch Verfolgte genießen Asylrecht." Art. 16a Abs. 1 des Grundgesetzes

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Inhaltsverzeichnis

Der lange Schatten der Asyldebatte. Die Debatten um das Asylrecht reißen nicht ab. Der Historiker Patrice Poutrus zeichnet die Geschichte dieses Grundrechts nach – und erklärt, warum der Ursprung des heutigen Konflikts viel weiter zurückliegt als das Jahr 2015. Rezension von Dietmar Süß → Deutschlandfunk Kultur 17.08.2019

Der Autor:

Jahrgang 1961, Dr. phil., Zeithistoriker und Migrationsforscher; zahlreiche Veröffentlichungen zur DDR-Geschichte und zur Migrationsgeschichte; Beiträge u. a. in: »Handbuch Staat und Migration vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart« (Hg. Jochen Oltmer), Berlin / Boston 2016; »Politische Migration, Realpolitik und interkulturelle Begegnung«, (Hg. Marco Hillemann u. a.), Berlin 2017; »Migration, Memory, and Diversity: Germany from 1945 to the Present« (Hg. Cornelia Wilhelm), New York / Oxford 2017.

 

Erstellt: 19.08.2019 - 07:17  |  Geändert: 19.08.2019 - 07:18

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