Freiheit für Julian Assange! Don't kill the messenger. Von Mathias Bröckers

Am 11. April 2019 wurde der Wikileaks-Gründer Julian Assange aus der ecuadorianischen Botschaft, wo er Asyl gefunden hatte, in ein britisches Hochsicherheitsgefängnis verschleppt. Jetzt werden britische Gerichte über einen Auslieferungsantrag der USA entscheiden, die Assange eine Verschwörung mit Chelsea Manning zum Einbruch in Pentagon-Computer vorwerfen. Falls er ausgeliefert wird, könnten ihm weitere Anklagen nach dem "Spionage Act" und die Todesstrafe drohen.

ISBN 978-3-86489-276-9     8,50 €  Portofrei     Bestellen

Und das nicht, weil er kriminelle Taten begangen hat, sondern weil er solche enthüllt hat - im Irak, in Afganistan und anderswo. Der Ausgang des Verfahrens von Julian Assange wird zeigen, ob es wirklich schon so weit ist und die Presse- und Meinungsfreiheit am Ende ist.
"Wenn das Aufdecken von Verbrechen wie ein Verbrechen behandelt wird, dann werden wir von Verbrechern regiert." Edward Snowden

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Inhalt und Leseprobe des Verlags

Vorabdruck auf Rubikon 02.07.2019

Tagesdosis 16.7.2019 – Unity 4J Ein Kommentar von Mathias Bröckers. → KenFM 16.07.2019Als MP3 anhören

Folter gegen Julian Assange → ttt - titel thesen temperamente youtube Am 08.07.2019

„Licht an – Ratten raus!“  „Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf“, so heißt es auf dem Cover des 113-seitigen Manifests „Don’t kill the messenger. Freiheit für Julian Assange“. Was lernt der interessierte Leser, was er nicht eh schon wusste? Eine ganze Menge. Matthias Bröckers bietet eine Aufarbeitung der Geschichte des hochstilisierten „bad-boys“ (S. 29) und Gründers der Enthüllungsplattform Wikileaks. Es geht um Informationskampagnen und politische Macht und letztlich um unser Demokratieverständnis überhaupt. Zentraler Punkt: der Imperativ der Transparenz und die komprimierte Rolle der Mainstream-Medien in westlichen Demokratien. von Mandy Tröger → Medienrealität 05.07.2019

KenFM im Gespräch mit: Mathias Bröckers (“Freiheit für Julian Assange!”) → KenFM youtube 05.07.2019

„Julian Assange ist kein Spion, sondern Journalist und Publizist!“ Worum geht es im Fall des Wikileaks-Gründers Julian Assange? Es geht nicht um die Person Assange, „es geht um die Institution Wikileaks, es geht um die unabhängige Publikation von Informationen, es ge ht um die Wahrheit über Kriegsverbrechen, Korruption und Kriminalität der Herrschenden.“ Das sagt der Autor Mathias Bröckers im NachDenkSeiten-Interview. Bröckers ist der Auffassung, dass Wikileaks „eine neue Dimension für investigativen Journalismus eröffnet“ hat und Assange selbstverständlich als Journalist zu betrachten ist. Von den mehr als 1,5 Millionen Dokumenten, die Wikileaks veröffentlicht habe, sei nicht eins eine Fälschung gewesen. „Das spricht im Zeitalter von Fake-News für die herausragende Qualität dieser publizistischen Institution.“ Das Interview führte Marcus Klöckner. → Nachdenkseiten 03.07.2019

Präzedenzfall WikiLeaks. Der UN-Sonderberichterstatter Nils Melzer hat seine Position zum Fall Assange noch einmal klar gestellt - doch keine Zeitung wollte den Beitrag drucken. → Telepolis 01.07.2019

 Tagesdosis 2.7.2019 - Präzedenzfall Wikileaks → KenFM youtube 02.07.2019

Julian Assange: Ein sehr gesuchter Mann | ARTE Reportage → ARTEde youtube 01.07.2019

Wikileaks: Rachefeldzug der US-Regierung? | Panorama | NDR → ARD youtube 14.06.2019

Der Autor:

Mathias Bröckers ist freier Journalist, der unter anderem für die taz und Telepolis schreibt. Neben Artikeln, Radiosendungen und Beiträgen für Anthologien veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Seine Werke „Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf“ (1993) und „Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9.“ (2002) und zuletzt „Wir sind die Guten – Ansichten eines Putinverstehers“ (2014) wurden internationale Bestseller.

 

Erstellt: 02.07.2019 - 10:54  |  Geändert: 16.07.2019 - 21:50

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