Der Mut der Hoffnungslosigkeit von Slavoj Žižek

Die Weltlage ist zum Verzweifeln. Alles wird immer nur schlechter. Doch das hat auch sein Gutes. Der bekannte Philosoph und Kulturkritiker Slavoj Zizek analysiert das aktuelle Elend auf zwei Ebenen: Im ersten Teil geht es um den ökonomisch-politischen Schlamassel, in dem wir stecken, von der vergeblichen Mühe der Syriza-Partei, aus den Zwängen des Kapitalismus auszusteigen, über TTIP, das Internet der Dinge, die weltweite Migration bis zur Rückkehr der Religion als politischer Faktor. Im zweiten Teil, auf der Ebene der Ideologie, analysiert Zizek u.a. die "terroristische Bedrohung", die politische Korrektheit sowie den neuen Populismus. Angesichts der Lage zieht es der Philosoph vor, verzweifelt zu sein. Denn erst wenn es keine Hoffnung mehr gibt, wird der wahre Mut freigesetzt, kann fundamentaler Wandel auf den Weg gebracht werden.

ISBN 978-3-10-397334-1     20,00 €  Portofrei     Bestellen

 

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Erst wenn die Hoffnung gestorben ist, kommt die Veränderung  Krieg, Terror, ökologische Verwüstung - Slavoj Žižek sieht die Welt am "Nullpunkt der Hoffnungslosigkeit". Seine trotzige Hoffnung: eine "universalistische Politik, die jede Form von kommunitaristischem Kulturalismus hinter sich lässt". Von Ingo Arend → Deutschlandfunk Kultur 23.06.2018

Bunter rauschen. Slavoj Žižek zweifelt, ob die Campus- und Macchiato-Linke wirklich was ändern will. Stimmt’s? Von Marlen Hobrack → Freitag 25.06.2018

 

Erstellt: 02.07.2018 - 17:33  |  Geändert: 26.07.2018 - 01:23

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