Kunst der Zersetzung
Manipulationstechniken der Nachrichtendienste

»Nichts wird so fest geglaubt, wie das, was wir am wenigsten wissen«, meinte Montaigne vor fünfhundert Jahren. Dieses Prinzip machten sich durch die Jahrhunderte Geheimdienste zu eigen. Sie verbreiteten zielgerichtet Gerüchte und Lügen über Personen, die sie öffentlich bloßstellen oder ausschalten, denunzieren und an den Pranger stellen wollten. Auf diese Weise wurden und werden vornehmlich Oppositions- und Widerstandsgruppen zerschlagen. Die Methode heißt »Zersetzung«. Wolfgang Schmidt, einst selbst Mitarbeiter eines Geheimdienstes, hat untersucht, wie diese Methode in der Vergangenheit und Gegenwart eingesetzt wurde und wird. 

ISBN 978-3-360-02825-9 1. Auflage 28.05.2026 18,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Die »operative Psychologie« funktioniert heute auch als »Fake News«, als probates Instrument zur Erzeugung von Feindbildern. Schmidt erklärt nicht nur, wie das geschieht, sondern zeigt auch, wie man sich davor schützen kann. Am Anfang der Abwehr stehen immer der Zweifel und die Frage: Cui bono – wem nützt es?

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Autoreninfos

Wolfgang Schmidt wurde 1939 in Plauen, Sachsen geboren. Von 1959–1990 war er Mitarbeiter der Hauptabteilung XX des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS oder “Stasi”), die zuständig war für die Überwachung des Staatsapparats, der Kirchen, des Kulturbereichs und des politischen „Untergrunds“. 1990 war Wolfang Schmidt Mitbegründer und Sprecher des Insider-Komitees zur Förderung der kritischen Aneignung der MfS-Geschichte, Redakteur von mfs-insider.de und aktiv in der Initiativgemeinschaft zum Schutz der sozialen Rechte ehemaliger Angehöriger bewaffneter Organe und der Zollverwaltung der DDR (ISOR). Internationale Forschungsstelle DDR (20.06.2026)

Wikipedia (DE): Wolfgang Schmidt (MfS-Mitarbeiter)

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Erstellt: 20.06.2026 - 10:35  |  Geändert: 20.06.2026 - 11:26