Olga Petersen (Medienpräsenz)

58:33

Die ehemalige AfD-Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft, Olga Petersen, berichtet in diesem Gespräch über ihre Flucht aus Deutschland nach Russland. Im Fokus steht die Frage, wie eine demokratisch gewählte Volksvertreterin durch politischen Druck, mediale Hetze und die Instrumentalisierung staatlicher Institutionen wie dem Jugendamt dazu gezwungen wurde, ihre Heimat Hals über Kopf mit vier Kindern und einem Hund zu verlassen.

Im Gespräch mit Olga Petersen geht es um:
 

– Die Nacht-und-Nebel-Flucht: Warum Olga Petersen unter dem Vorwand eines Urlaubs Deutschland verließ und wie sie ihren Kindern erst bei der Ankunft in Russland die Wahrheit offenbarte. 
– Politischer Druck im Parlament: Die Konsequenzen ihrer Weigerung, einer ukrainischen Delegation stehenden Applaus zu zollen, und wie ein „kaputtes Bild“ in den Medien eine Lawine von Repressalien auslöste. 
– Wahlbeobachtung in Moskau: Ihre Erfahrungen bei der Präsidentschaftswahl 2024 und warum ihre faktenbasierte Berichterstattung in Deutschland als Hochverrat am Narrativ der Bundesregierung gewertet wurde. 
– Sippenhaft und Indoktrination: Wie Schulen und das Jugendamt instrumentalisiert wurden, um Druck auf ihre Kinder auszuüben – von Gender-Ideologie bis hin zu direkten Drohungen gegen die Familie. 
– Transhumanismus und Kontrollregime: Eine Analyse über den Versuch, die menschliche Identität und das Fundament der Familie durch Pseudowissenschaften wie die Gender-Theorie zu zersetzen. 
– Bildungsvergleich Deutschland vs. Russland: Warum ihre Kinder in Russland nun einen deutlich anspruchsvolleren Lehrstoff bewältigen müssen und warum das deutsche Bildungssystem sehenden Auges in einen „neuen Analphabetismus“ steuert.

„Sobald du nicht gegen Russland bist, bist du der Feind der Demokratie.“

Olga Petersen, die nun in Russland eine neue Sicherheit für ihre Familie gefunden hat, plädiert für eine Rückbesinnung auf deutsche Interessen und eine souveräne Außenpolitik. Sie sieht in der aktuellen Entwicklung eine gefährliche Sackgasse, in der die Jugend für fremde Interessen instrumentalisiert wird.

Ein Gespräch über die Anatomie politischer Verfolgung im modernen Deutschland, den Mut zum Widerstand und die Vision einer neuen, ehrlichen Partnerschaft zwischen Deutschland und Russland.

Zeitmarken

00:00 - Einleitung: Die Flucht aus Deutschland 
01:40 - Das erste Jahr in Russland: Ankommen und Realisieren 
06:10 - Der Eklat in der Bürgerschaft: Verweigerter Applaus für die Ukraine 
09:40 - Krieg im Donbas: Die ausgeblendete Vorgeschichte 
12:50 - Rüstungswahn: Wenn nur noch die Waffenindustrie floriert 
14:40 - Repressalien und Bedrohungen: Der Alltag als Oppositionelle 
17:00 - Wahlbeobachtung 2024: Warum Fakten zur Gefahr wurden 
21:20 - „Männer in Zivil“: Geheimdienstlicher Druck bei der Rückkehr 
24:00 - Gender-Gaga an Schulen: Die Indoktrination der Kinder 
26:30 - Sippenhaft: Wenn das Jugendamt politisch instrumentalisiert wird 
29:40 - Die AfD im Zwiespalt: Transatlantiker vs. Realpolitiker 
33:20 - Die Logik des Kapitals: Ideologien als Spielzeug der Mächtigen 
37:10 - Transsexualismus als Kassenleistung: Die Prioritäten der Regierung 
41:10 - Entmenschlichung: Der Weg in den Transhumanismus 
44:50 - Bildungscheck: Warum Russland Deutschland abhängt 
48:20 - Werte und Heimat: Die Bedeutung von Hymne und Tradition 
50:40 - Patriotismus vs. Nationalismus: Die Liebe zu zwei Ländern 
53:50 - BlackRock und die Interessen der Globalisten 
55:40 - Der letzte Weltkrieg? Die Gefahr einer atomaren Eskalation 57:30 - Ausblick: Perspektiven für eine souveräne Zukunft

44:40

In dieser Folge sprechen wir mit Vito Grittani – einem internationalen Beobachter, Diplomaten und öffentlichen Akteur, dessen Tätigkeit in den letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat.  Seine Biografie führt durch mehrere Länder Europas, seine Arbeit bringt ihn regelmäßig in politische Spannungsfelder, in denen unterschiedliche Sichtweisen aufeinandertreffen.

In unserem Gespräch geht es um persönliche Erfahrungen, die über das Übliche hinausgehen: zunehmende Kontrollen auf Reisen, kritische Reaktionen auf internationale Kontakte und die Frage, wie sich öffentliche Wahrnehmung und politische Realität voneinander entfernen können. Dabei werfen wir auch einen Blick auf die Veränderungen innerhalb Europas, den Umgang mit abweichenden Meinungen und die Rolle von Medien und Narrativen in einer Zeit wachsender Spannungen. 

So hatten wir ein Dialog über Themen, die viele betreffen – auch wenn sie nicht immer offen diskutiert werden. Gerade deshalb gewinnt die Frage an Bedeutung, wie viel Raum für unterschiedliche Perspektiven heute noch existiert und wie sich gesellschaftliche Debatten entwickeln. 

Zeitmarken

  • Hintergrund und Verbundenheit zu Deutschland: Grittani wuchs in Frankfurt am Main auf und betont seine Wertschätzung für deutsche Tugenden wie Pünktlichkeit und Korrektheit. Er äußert die Sorge, dass Deutschland seine Identität verliere und kritisiert das Fehlen politischer "Schwergewichte" vom Format eines Helmut Schmidt oder Willy Brandt [02:06]
  • Wahlbeobachtung und Kriminalisierung: Seit 2021 ist Grittani als Wahlbeobachter in Russland tätig. Er berichtet, dass jede Beziehung zu Russland in Deutschland und zunehmend auch in Italien kriminalisiert werde. Er selbst werde von italienischen Behörden überwacht und bei Reisen intensiv kontrolliert [06:11]
  • Konflikt mit ukrainischen Behörden: Grittani wurde nach eigenen Angaben von ukrainischen Geheimdiensten als "Gefahr für die Demokratie" eingestuft. Er sieht darin eine Projektion interner ukrainischer Probleme auf externe Beobachter [13:58]
  • Kritik an Sanktionen und EU-Politik: Er bezeichnet die Sanktionen gegen Russland als bewussten Fehler der europäischen Politik, der vor allem den eigenen Ländern schade, während in russischen Supermärkten weiterhin italienische Produkte verfügbar seien [20:22](https://www.youtube.com/watch?v=2RcF3XnNw_4&t=1222s). Besonders scharf wird die Arbeit von Ursula von der Leyen kritisiert [23:04]
  • Persönliche Motivation: Trotz der Risiken und der sozialen Isolation – viele Freunde hätten sich von ihm abgewandt – sieht Grittani seine Reisen nach Russland als Dienst an der Wahrheit und als "Schmerzmittel" in seinem persönlichen Kampf für den Dialog [29:53]
  • Botschaft an die Deutschen und Russen: Er wünscht den Deutschen, dass sie sich nicht durch "falsche Nachrichten" manipulieren lassen und ihre historisch gewachsenen Sympathien für Russland bewahren. Den Russen rät er, trotz der widrigen Umstände in ihrer Heimat zu bleiben [41:01]

Wie die deutsche Presse mein Interview mit der ZEIT verdreht hat!

Ich habe vor kurzem ein Interview mit einem Journalisten von die ZEIT geführt. Dieses Gespräch war nicht einfach, aber ich konnte mir nicht vorstellen, wie die anderen deutschen Medien es letztendlich umdrehen würden.

In diesem Video beantworte ich die Fragen, die viele an mich gesandt haben, nachdem diese Artikel in WELT, BILD, ProSieben & Co. veröffentlicht worden sind.