Im Jahr 1989 warnte Bill McKibben mit seinem Buch "Das Ende der Natur" als einer der ersten vor dem Klimawandel. Sein neuer Aufruf ist umso dringender und weitreichender - die Menschheit ist dabei, nicht weniger als ihr Fortbestehen aufs Spiel zu setzen. Der Klimawandel ist heute, so McKibben, ein Hebel, der unsere Welt von Grund auf verändert. Die konzentrierte wirtschaftliche Macht in den Händen einiger weniger Spieler ist ein weiterer. Genauso die radikalen Konsequenzen der modernen Genetik sowie das Streben der Tech-Mogule nach künstlicher Intelligenz, das nach dem Sinn menschlichen Daseins gar nicht mehr fragt.
Bill McKibben (Jahrgang 1960) ist ein US-amerikanischer Umweltaktivist, Autor und Journalist. Er wurde in Palo Alto, Kalifornien, geboren und studierte an der Harvard University. McKibben veröffentlichte zahlreiche Bücher zu Umwelt- und Klimafragen, darunter The End of Nature, eines der ersten populärwissenschaftlichen Werke über die globale Erwärmung. Er ist Mitgründer der internationalen Klimaschutzinitiative 350.org, die sich für die Reduktion der CO₂-Konzentration in der Atmosphäre einsetzt und weltweite Kampagnen organisiert. McKibben engagierte sich in zahlreichen Protestaktionen gegen fossile Infrastrukturprojekte und ist eine prominente Stimme in der US-amerikanischen Klimabewegung. 2014 wurde er mit dem Right Livelihood Award (Alternativer Nobelpreis) ausgezeichnet. Neben seiner publizistischen Tätigkeit war er als Professor für Umweltstudien am Middlebury College tätig.
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