Germany first! Die heimliche deutsche Agenda. Wie eine Doktrin Demokratie, Rechtsstaat und sozialen Zusammenhalt bedroht. Von Herbert Storn

"America first!" - dieser Schlachtruf von Präsident Trump ist zum Markenzeichen der US-Politik geworden und mittlerweile haben die großen Exportnationen realisiert, wie ernst die zunächst belächelte Parole tatsächlich zu nehmen ist. Der deutschen Politikprominenz dient Trumps Slogan als Projektionsfläche für das, was man angeblich nicht will: den nationalen Vorteil über alles stellen. Unter den Schlagworten von Freiheit und Freihandel verfolgt die offizielle deutsche Politik vorgeblich die Interessen einer Weltgemeinschaft. Aber es sind die Spielregeln des Freihandels, die Deutschland zum Exportweltmeister küren und alle anderen Nationen in den Schatten stellen. Also doch "Germany first"?

ISBN 978-3-96317-178-9     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Der deutsche Exportüberschuss belastet zunehmend das Ausland und wird massiv kritisiert. Denn mit einer solchen Politik lebt Deutschland auf Kosten anderer Staaten und macht ihnen das Leben schwer. Das ist auf längere Sicht nicht haltbar.
Warum die Strategie "Germany first!" so sehr die heimliche Agenda der deutschen Politik bestimmt, mit welcher Verklärung dies erfolgt und welch dramatische Folgen diese Politik auch im Inland hat - bis hin zur Aushöhlung von Rechtsstaat und Demokratie - ist Gegenstand des neuen Buchs von Herbert Storn.

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Die Weltmacht-Agenda. Deutschland konkurriert mit den USA auf deren ureigenstem Gebiet: dem ökonomischen Nationalismus. Exklusivabdruck aus „Germany first! Die heimliche deutsche Agenda“. → Rubikon 02.11.2019

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Der Autor:

Herbert Storn schaut hinter die Fassade unserer Demokratie und auf Alternativen für ein solidarisches Europa. Storn hat als langjähriger Lehrer an einer Beruflichen Schule, als Lehrer-Hauptpersonalrat beim hessischen Kultusministerium und als aktiver Gewerkschafter zusammen mit Bürgerinitiativen erlebt, was es bedeutet, wenn eine die Politik bestimmende Agenda nicht offen diskutiert wird. Die Tabuisierung des deutschen Exportüberschussmodells führt zu vielfacher Heuchelei, verstärkt den zersetzenden Konkurrenzgedanken in der Gesellschaft und behindert die dringend nötige Entwicklung einer nicht renditegetriebenen, solidarischen Gesellschaft.

 

Erstellt: 26.10.2019 - 09:50  |  Geändert: 05.11.2019 - 06:47

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