Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen. Warum es kein Wunder ist, dass wir reich geworden sind. Von Ulrike Herrmann

Deutschland ist reich, aber die gängigen Erklärungen sind falsch. So soll Ludwig Erhard der "Vater" des Wirtschaftswunders gewesen sein - in Wahrheit war er ein unfähiger Ökonom, ein Profiteur im Dritten Reich und ein Lügner. Die Bundesbank war angeblich die unbestechliche "Hüterin der D-Mark" - tatsächlich hat sie Millionen in die Arbeitslosigkeit geschickt und die deutsche Einheit fast ruiniert. "Soziale Marktwirtschaft" klingt nach sozialem Ausgleich, doch begünstigt werden die Reichen. Auch die permanenten Exportüberschüsse haben Deutschland nicht voran gebracht, sondern geschadet.

ISBN 978-3-86489-263-9     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Umgekehrt werden echte Erfolge nicht gesehen: Die Wiedervereinigung war angeblich wahnsinnig teuer. Tatsächlich hat sie keinen einzigen Cent gekostet. Es ist Zeit, sich von den Legenden zu verabschieden. Sonst verpassen wir unsere Zukunft.
Wie die Deutschen wirklich reich wurden.

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Inhalt und Leseprobe des Verlags

der Freitag, Buch der Woche

"Ludwig Erhard war ein naiver Ökonom" - Westend fragt nach mit Ulrike Herrmann
Westend Verlag youtube 27.09.2019

Ein Profiteur der Nazis. Ludwig Erhard wird bis heute gefeiert – dabei hat er eng mit Gauleitern und NS-Behörden kooperiert. Und bestens daran verdient. → taz 23.09.2019

Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen. Ulrike Herrmann räumt auf mit Mythen → das Erste 16.09.2019

Nicht die Treuhand war schuld - sondern die Bundesbank. Die Bundesbank gilt als unfehlbar, doch in Wahrheit hat sie die Einheit torpediert und Millionen Menschen in die Arbeitslosigkeit geschickt. Von Ulrike Herrmann  → Telepolis 20.09.2019

Die Autorin:

Ulrike Herrmann arbeitet als Wirtschaftskorrespondentin bei der "tageszeitung" (taz). Zudem ist sie regelmäßiger Gast im Radio und im Fernsehen. Herrmann ist ausgebildete Bankkauffrau und hat an der FU Berlin Geschichte und Philosophie studiert. Zuletzt erschienen im Westend Verlag ihre Bestseller "Hurra, wir dürfen zahlen" (2010), "Der Sieg des Kapitals" (2013) sowie "Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung" (2016).

 

Erstellt: 13.09.2019 - 10:59  |  Geändert: 02.10.2019 - 20:23

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