Hotel Amerika. Von Maria Leitner

„Das Hotel steht jetzt vor ihnen wie eine riesenhafte, ungeheuere, hellerleuchtete Schachtel, in die unzählige Menschen, unzählige Schicksale gepfercht sind, Menschen aus allen Klassen und aus allen Teilen der Welt, Reiche und Arme, Glückliche und Elende. Hier ist alles angehäuft, Hölle und Himmel, Trauer und Glück, Krankheit und Übermut.“ (Leitner 1974: 178)
Das "Hotel Amerika" ist ein sozialkritischer Roman, der die Kluft zwischen den verschiedenen Klassen im Amerika der 20er Jahre zum Ausdruck bringt.

ISBN 978-3-7437-1288-1     19,80 €  Portofrei     Bestellen 
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Dies gelingt durch das Betrachten vieler Einzelschicksale, die in irgendeiner Weise alle miteinander verbunden sind. In erster Linie geht es darum, die schlechten Verhältnisse der Arbeiterklasse zu betrachten und ihre aussichtslose Lage zu verdeutlichen. Der Wunsch nach einem anderen, einem besseren Leben, das sich besonders die Einwanderer erhoffen, bleibt zumeist unerfüllt. (verbrannte-buecher.de)

"1930 trat die Schriftstellerin in den Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller ein, zu dessen Mitgliedern auch Bertolt Brecht, Johannes R. Becher, Andor Gábor, Erich Mühsam, Erich Weinert und Anna Seghers gehörten. Im gleichen Jahr erschien ihr erster sozialkritischer Roman ‚Hotel Amerika‘ im Neuen Deutschen Verlag. Eingebettet in eine Kriminalhandlung, wird die Geschichte des irischen Wäschemädchens Shirley O’Brien thematisiert, parallel zu den sozialen Missständen für die Arbeiterinnen und Arbeiter in einem New Yorker Luxushotel. Hotel Amerika fand einen großen Leserkreis und erschien auch in spanischer und polnischer Übersetzung. 1933 kam das Buch auf die Liste der zu verbrennenden Bücher." (Wikipedia)

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Besprechung auf "Verbrannte Bücher"

Maria Leitner auf Wikipedia

 

Erstellt: 21.08.2019 - 07:04  |  Geändert: 26.08.2019 - 09:31

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