Wir Negativen. Kurt Tucholsky und die Weimarer Republik- Von Günther Rüther

Von der ersten Stunde an zählte der Berliner Journalist und Schriftsteller Kurt Tucholsky zu den schärfsten Kritikern der Weimarer Republik. Doch im Gegensatz zu vielen anderen wollte er sie nicht zerstören, sondern ihr auf die Sprünge helfen, den Geist der Freiheit entfachen und sie vom Stahlkorsett des wilhelminischen Obrigkeitsstaates befreien. Ist er dabei mit seinen idealistischen Vorstellungen selbst zum Untergangspropheten geworden?

ISBN 978-3-7374-1101-1     26,00 €  Portofrei     Bestellen

100 Jahre Weimarer Republik laden zu einer Auseinandersetzung mit dem Schriftsteller und Publizisten Kurt Tucholsky ein.

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Inhaltsverzeichnis

Von der Plausibilität und dem Dilemma des „Nein“. Günther Rüthers Buch „Wir Negativen“ ist eine politische Biografie Kurt Tucholskys und stellt Fragen nach der intellektuellen Position in gesellschaftlichen Krisenzeiten. Es ist ein Denkanstoß mit aktueller Relevanz – und ohne jegliche Häme. Rezension von Marko Martin → Deutschlandfunk Kultur 05.10.2018

Der Autor:

Günther Rüther, geb. 1948, lehrt am Seminar für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn. Er leitete bis 2013 die Abteilung 'Begabtenförderung und Kultur' der Konrad-Adenauer-Stiftung. Zu seinen Veröffentlichungen zählen: Die Unmächtigen, Schriftsteller und Intellekturelle seit 1945 (2016); Literatur und Politik. Ein deutsches Verhängnis? (2013); Literatur in der Diktatur. Schreiben im Nationalsozialismus und DDR-Sozialismus (1997).

 

Erstellt: 15.12.2018 - 07:27  |  Geändert: 04.02.2019 - 04:42

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