Das völkerrechtliche Institut der Autonomie innerstaatlicher Gruppen. Von Christian Schliemann Radbruch

Christian Schliemann Radbruch beschäftigt sich mit dem kollektiven Recht innerstaatlicher Gruppen auf Autonomie etwa durch Landrechte oder Zustimmungsrechte zu gesamtstaatlichen Maßnahmen. Aufgrund der Nähe des Rechts auf Autonomie zum politisch umstrittenen Selbstbestimmungsrecht der Völker und der Verschiedenartigkeit der Autonomie anstrebenden Gruppen hat das Völkerrecht bislang weder eine klare Position zum Inhalt der Autonomie noch zu seinem normativen Status entwickelt. Der Autor gewährt daher zunächst einen Einblick in die Typisierungen kollektiver Autonomierechte und erläutert die völkerrechtlichen Begriffe "Volk", "indigenes Volk" und "Minderheit".

ISBN 978-3-16-155271-7     79,00 €  Portofrei     Bestellen

Auf dieser Grundlage werden die jeweiligen Rechte nachgezeichnet, welche diesen Gruppen auf globaler und regionaler Ebene zugebilligt werden. Eine Bestandsaufnahme zum derzeitigen Verständnis von Autonomie und Fallkonstellationen ihrer rechtlichen Absicherung schließt die Untersuchung ab.

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Der Autor:

Dr. Christian Schliemann-Radbruch ist Jurist und leitet das ECCHR-Programm Wirtschaft und Menschenrechte zusammen mit Cannelle Lavite. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Berlin und Straßburg arbeitete er als Research Fellow an der Freien Universität Berlin im Bereich Völkerrecht, wo er auch promovierte. Im ECCHR begleitet er rechtliche Interventionen von Gemeinden und Einzelpersonen, die von transnationalem Unternehmensunrecht betroffen sind. Sein Fokus liegt dabei auf der Agrarwirtschaft und dem Einsatz hochgiftiger Pestizide, Waffenexporten, Lieferketten sowie den Auswirkungen des internationalen Investitionsrechts auf die Menschenrechte.

 

Erstellt: 07.01.2024 - 06:33  |  Geändert: 07.01.2024 - 06:33