Wer schweigt, stimmt zu. Über den Zustand unserer Zeit. Und darüber, wie wir leben wollen. Von Ulrike Guérot

Zwischen Wahn und Hoffnung. Ein kämpferischer Text über den Zustand der Zeit. Und darüber, wie wir leben wollen.
Wie wollen wir eigentlich leben? Nach zwei Jahren Pandemie, in zermürbten Gesellschaften, verformten Demokratien, polarisierten Debatten, erschöpfen Volkswirtschaften und eingeschränkten Freiheitsrechten, liegt diese Frage mitten auf dem europäischen Tisch! Ulrike Guérot hat ein wütendes Essay für all diejenigen geschrieben, die nicht so leben wollen wie in den letzten zwei Jahren; die einem Virus nicht noch ein demokratischen System hinterher schmeißen, und die ihre Freiheit nicht für eine vermeintliche Sicherheit verspielen wollen.

ISBN 978-3-86489-359-9     16,00 €  Portofrei     Bestellen

Ein Buch gegen den transhumanistischen Zeitgeist, der mit einer als Lebensrettung maskierten Kontrollpolitik genau das verspielt, was das Mysterium des Lebens ausmacht.

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Inhaltsverzeichnis und Leseprobe des Verlags

„Am Ende ist es wieder niemand gewesen, wenn die Dinge doch kippen sollten.“ Als die in Bonn lehrende Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot im Januar dieses Jahres ihrem österreichischen Verlag den Text für ihr neues Buch vorlegte, lehnte dieser es ab, das Buch zu veröffentlichen. Nicht weil der Text schlecht war, sondern weil der Verlag die Kritik der Medien fürchtete. Guérot, die vor der Corona-Krise bei den Medien eine beliebte Expertin insbesondere für Europafragen war, hatte es nämlich gewagt, die Coronapolitik der Regierung zu kritisieren. Und das ist ja bekanntlich in den großen deutschen Medien so etwas wie ein Sakrileg. Rezension von Udo Brandes → Nachdenkseiten 26.04.2022

«Herr Lauterbach betreibt Panikmache»: die Politologin Ulrike Guérot über die gesellschaftlichen Folgen von zwei Jahren Pandemie Wut kann ein Schreibimpuls sein und die Corona-Politik eine Lehre, wie man es nicht macht: Die Bonner Professorin will durch umfassende Demokratisierung einen autoritären Kapitalismus verhindern. Eine freie Gesellschaft brauche freie Debatten. → NZZ 28.03.2022

 

Der Medienwissenschaftler Professor Michael Meyen befragt im apolut-Format
„Im Gespräch“ Ulrike Guérot zu den Motiven ihres Buches.
90 Minuten, die es in sich haben!
apolut 23.03.2022

Der Magnetismus der Macht. Exklusivabdruck Da fast alle die Bequemlichkeit der Freiheit vorziehen, kann sich der Totalitarismus auf Samtpfoten einschleichen. → Rubikon 16.03.2022

Exklusivabdruck: Der Polterzeitgeist hätte nicht so viel Macht, wenn die Mehrheit ihr Schweigen brechen würde. Es war die Abwendung von den großen menschlichen Metaerzählungen, dem Christentum, dem Sozialismus oder dem Anarchismus, es war die Abwendung von Hoffen, Träumen und Glauben, die uns in die augenblickliche Misere geführt hat, und zwar trotz allen Wissens. Schon in den 1970er-Jahren hat der französische Philosoph Jean-François Lyotard in „La condition postmoderne: rapport sur le savoir“ gezeigt (1), dass weder die Geschichte als Bühne für den Fortschritt hin zu einer gerechten Gesellschaft taugt noch der rein technologische Fortschritt als Horizont. Kurz: Es geht um die Wiederentdeckung der Weisheit, an der sich jedes Wissen messen lassen muss. Mit dieser Weisheit werden wir unsere Intuition stärken, die uns die neue Zeit gestalten lässt, indem wir wieder darauf hören, wie wir uns fühlen, anstatt vom Smartphone diktiert zu bekommen, wie wir uns fühlen sollen. Wir werden die Smartphones aus den Händen legen und uns wieder an die Hände fassen. Dann werden wir wieder in die Hände spucken, statt Desinfektionsmittel darin zu zerreiben. → Rubikon 08.03.2022

Der Impfpass als Türsteher des autoritären Kapitalismus. Von Ulrike Guérot → Telepolis 08.03.2022

Rezension von Claus Stille

„Freiheit ist keine Zugabe oder Kirsche auf dem Kuchen, sondern ein Prinzip, dass prinzipiell immer gelten muss, ganz egal wie groß die Gefahr ist.“ → Nachdenkseiten 07.03.2022

Warten aufs Weltdrama. Corona „Wer schweigt, stimmt zu“, das neues Buch der Politologin Ulrike Guérot provoziert, die Lektüre lohnt aber trotzdem. Jörg Phil Friedrich → der Freitag 06.03.2022

Die Autorin:

Ulrike Guérot studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie in Bonn, Münster und Paris. Sie ist Professorin, Autorin und Aktivistin in den Themenbereichen Europa und Demokratie, mit Stationen in Think Tanks und an Universitäten in Paris, Brüssel, London, Washington, Berlin und Wien. 2014 gründete sie das European Democracy Lab, e.V., eine Denkfabrik zum Neudenken von Europa. 2016 wurde ihr Buch "Warum Europa eine Republik werden muss. Eine politische Utopie" europaweit ein Bestseller. Seit Herbst 2021 ist Ulrike Guérot Professorin für Europapolitik der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms Universität Bonn und Co-Direktorin des Centre Ernst Robert Curtius (CERC).

Die Autorin auf Wikipedia

 

„Das Versagen der Linken ist kolossal“ - Punkt.PRERADOVIC mit Prof. Dr. Ulrike Guérot

„Das Versagen der Linken ist kolossal“ - Punkt.PRERADOVIC mit
Prof. Dr. Ulrike Guérot
Punkt.PRERADOVIC Youtube 08.03.2022

Folge 23 - Erosion der Demokratie / Nacktes Niveau

Erosion der Demokratie / Nacktes Niveau
Paul Brandenburg Youtube 05.03.2022

 

Erstellt: 08.03.2022 - 05:49  |  Geändert: 27.04.2022 - 08:39

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