Ministerium der Träume. Von Hengameh Yaghoobifarah

Als die Polizei vor ihrer Tür steht, bricht für Nas eine Welt zusammen: ihre Schwester Nushin ist tot. Autounfall, sagen die Beamten. Suizid, ist Nas überzeugt. Gemeinsam haben sie alles überstanden: die Migration nach Deutschland, den Verlust ihres Vaters, die emotionale Abwesenheit ihrer Mutter, Nushins ungeplante Mutterschaft. Obwohl ein Kind nicht in ihr Leben passt, nimmt Nas ihre Nichte auf. Selbst als sie entdeckt, dass Nushin Geheimnisse hatte, schluckt Nas den Verrat herunter, gibt alles dafür, die Geschichte ihrer Schwester zu rekonstruieren - und erkennt, dass Nushin sie niemals im Stich gelassen hätte.»Ministerium der Träume« ist ein Roman über Wahl- und Zwangsfamilie, ein Debüt über den bedingungslosen Zusammenhalt unter Geschwistern, das auch in die dunklen Ecken deutscher Gegenwart vordringt.

ISBN 978-3-351-05087-0     22,00 €  Portofrei     Bestellen

»Hengameh Yaghoobifarah packt den Kopf so voll mit Bildern und das Herz mit Gefühlen, dass man es kaum aushält. Ein oft genutzter Vergleich, aber hier ist er wirklich treffend: Diese Geschichte ist so aufregend, angsteinflößend, lustig und aufrüttelnd wie eine Achterbahnfahrt.« Alice Hasters

»Hengameh Yaghoobifaras 'Ministerium der Träume' ist ein Hurrikan, der um ein Angstauge kreist, eine Traumafabrik, die mitten in Deutschland steht.« Karen Köhler

»Auch in 'Ministerium der Träume' sind Yaghoobifarahs Worte eine sanfte Waffe, fein und brutal. Eine Geschichte zum Schreien und Weinen, voll von eindrücklichen Bildern und poetischer Schönheit.« Giulia Becker»

Dieser Text ist wie die heiß ersehnte köstliche Süßigkeit, nur besser. Viel besser. Er ist völlig anders als alles bisher Dagewesene, und Sie müssen ihn unbedingt kennenlernen.« Olga Grjasnowa

Mehr Infos...

Leseprobe des Verlags

Sie* kann Polizei. Alltagsrassimus Mal zart poetisch, mal rotzig: Der Roman von „taz“-Autor*in Hengameh Yaghoobifarah ist richtig gut. Agatha Frischmuth → der Freitag 17.02.2021

Mit gewetzten Polemikmessern auf Deutschlandreise. Von Maike Albath → Deutschlandfunk Kultur 15.02.2021

Presse:

»Der drastische Diss der Mehrheitsgesellschaft ist hier eine politische Performance. Das Leben in dieser Kultur ist keine Kuschelparty. Und es gibt Gründe für so eine Weltsicht.« (12.02.2021)

»Die Albträume aus diesem Buchtitel kehren leitmotivisch wieder. Aber der Roman träumt auch gegen sie an. Und schreibt gegen sie drauflos. Und zieht einen, wie nur die Literatur es mit ihren Mitteln vermag, mit hinein in einen Konflikt, statt dass man ihn nur von außen betrachtet.« (07.02.2021)

»Vielleicht sind wir mit Hengameh Yaghoobifarah schon einen Schritt weiter.
Spiel und Ästhetik gehören genauso dazu wie Kartoffeln und Annikas. Das
mag nicht jedem gefallen. Aber jede Generation bekommt die Popstars, die
sie verdient.« (06.02.2021)

»Im Grunde ist ihr* Buch eine Verneigung vor der Liebe zweier Schwestern, die einander ein Zuhause sind, weil es kein Land, kein Staat je sein wollte.« (29.01.2021)

»Und dann ist da natürlich die unverwechselbare Sprache, in der sich Queer-Slang und Butch-Attitüde mit verspieltester Orientalistik verbinden, gut abgemischt mit einer Fülle kunstvollster Anglizismen.« (18.02.2021)

»Ein kraftvolles Buch, temporeich und überdreht, irgendwo zwischen Zoran Drvenkar, Fatma Aydemir, Ocean Vuong und Olivia Wenzel.« (15.02.2021)

»Manche Bücher lassen einen Welten erleben, zu denen man sonst keinen Zugang hätte. ›Ministerium der Träume‹ von Hengameh Yaghoobifarah ist so ein Buch, es lässt einen eintauchen in ein Leben ohne Zugehörigkeiten.« (14.02.2021)

»Eine sprachliche Melange aus Ansage, Akademismus und Authentizitätswunsch.« (13.02.2021)

»Hengameh Yaghoobifarah gelingt eine nuancierte Beschreibung des
Ortes, der für Nasrin und Nushin zur Traumafabrik wird und sie bis in die
Gegenwart verfolgt.« (12.02.2021)

»Yaghoobifarahs Buch ist poppig und ernst, traurig und direkt. ›Ministerium der Träume‹ öffnet eine Welt, von der man zu wenig Ahnung hat, die aber vor unseren Haustüren liegt, die sich in den Wohnungen in unseren Straßen abspielt. Der Roman zeigt uns, dass wir alle genauer hinsehen sollten, weil wir alle in dieser Welt leben.« (12.02.2021)

»Alltagsrassimus Mal zart poetisch, mal rotzig: Der Roman von Hengameh Yaghoobifarah ist richtig gut.« (11.02.2021)

»In ›Ministerium der Träume‹ geht es auch um Rassismus, Bodydyshaming, Fatshaming, Sexismus und den Clash zwischen Queer und Heterowelt.« (12.01.2021)

Roman von Hengameh Yaghoobifarah I ttt
titel thesen temperamente → Youtube 17.02.2021

 

Erstellt: 05.03.2021 - 06:42  |  Geändert: 05.03.2021 - 06:43