Freiheit gehört nicht nur den Reichen. Von Lisa Herzog

Freiheit ist mehr als die Freiheit, zu wirtschaften. Dieses Buch stellt dar, wie Liberalismus heute gedacht werden muss, damit er nicht im Widerspruch zu Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und einem gelingenden Leben steht. Freiheit, so das Plädoyer, muss vielschichtiger verstanden werden, um zu sehen, welche Rolle Märkte für eine gute Gesellschaft spielen können. Jenseits des politischen Schubladendenkens wird das Bild einer Gesellschaft entworfen, die allen Mitgliedern ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht und dabei mit den begrenzten Ressourcen der natürlichen Welt vereinbar ist.

ISBN 978-3-406-73630-8     16,95 €  Portofrei     Bestellen 
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Das Buch führt in zentrale Themen der Ideengeschichte, Wirtschaftstheorie und Sozialphilosophie ein und legt die Denkmuster offen, die viele heutige Debatten prägen. Unter anderem geht es um die Frage nach einem realistischen Menschenbild jenseits des homo oeconomicus, um das Verhältnis negativer, positiver und republikanischer Freiheit und um die Frage, wie eine Politik aussehen kann, die sich auch jenseits des Wachstumszwangs an einem selbstbestimmten Leben für alle Menschen orientiert. Nicht zuletzt zeigt das Buch auf, wie mit einem zeitgemäßen Freiheits- und Menschenbild Märkte wieder in den Dienst einer gerechten Gesellschaft gestellt werden können.

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Inhaltsverzeichnis

Lisa Herzog erhält Deutschen Preis für Philosophie und Sozialethik Studienstiftung des deutschen Volkes 11.09.2019

Die Bilanz der Freiheit. Die Philosophin und Sozialwissenschafterin Lisa Herzog versucht in einem Buch das Konzept des Liberalismus auf den Stand der Gegenwart zu bringen: «Komplex» müsse ein zeitgemässer Liberalismus sein. Von Jan-Werner Müller NZZ 05.08.2014

Eine moderne liberale Partei, die Freiheit und soziale Gerechtigkeit gleichermaßen auf ihre Fahnen geschrieben hat, sucht man im 21. Jahrhundert in Deutschland vergeblich. Seitens der Wissenschaft sieht die Sache anders aus. Mit ihrem Plädoyer für einen zeitgemäßen Liberalismus hat Lisa Herzog, Mitarbeiterin am berühmten Institut für Sozialforschung in Frankfurt, ein hervorragendes Buch verfasst. Von Kai Rüsen der Freitag 19.03.2014

Die Autorin:

Lisa Herzog hat Philosophie, Volkswirtschaftslehre, Politologie und Neuere Geschichte in München und Oxford studiert und in Oxford über Märkte und politische Theorie promoviert. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU München und der Universität St. Gallen und ist jetzt Postdoc am Institut für Sozialforschung und am Exzellenz Cluster «Normative Ordnungen» der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Zu viel Ungleichheit raubt uns die Freiheit – mit Lisa Herzog | Sternstunde Philosophie 
SRF Kultur Youtube 27.02.2017

Lisa Herzog zum Thema "Freiheit und Gleichheit" → Bucerius Law School Youtube 26.05.2016

Erstellt: 27.05.2020 - 06:23  |  Geändert: 28.05.2020 - 18:33

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