09.06.2026

Friedensfrage und revolutionäre Kulturarbeit mit dem Arbeiterlieder-Onkel, Kai Degenhardt

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auf YouTube (09.06.2026) 1:03:57

Herzlich willkommen am Kulturstammtisch,
in dieser Folge sprechen wir mit unserem Arbeiterlieder-Onkel Kai Degenhardt und greifen den Faden dort wieder auf, wo wir ihn bei seinem ersten Besuch [2024] liegen gelassen haben.

Wir sprechen über die Rolle des Arbeiterliedes und des politischen Liedes in Zeiten der Bonner Republik und vergleichen die verschiedenen Phasen des Klassenkampfes mit ihren jeweiligen Kräfteverhältnissen.

Wie kann revolutionäre Kulturarbeit heute ein wichtiger Bestandteil des Klassenkampfes sein, wo liegen die Grenzen der von Gramsci beschriebenen kulturellen Hegemonie und wie verzahnen wir all das zu einem organisierten Ganzen?

Wir fangen an, indem wir in Kais neues Album reinhören:
Zwischen Tellerrand zum Horizont.

Zwei Songs picken wir uns aus dem neuen Album heraus und sprechen über die Bedeutung der Frage von Krieg und Frieden.

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
1h 3min 57s
Thematisierte Personen
Videoautoren

Erstellt: 12.06.2026 - 20:49  |  Geändert: 12.06.2026 - 21:00

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Im Jahr 2014 wurde das »Singen der Lieder der deutschen Arbeiterbewegung« in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes im Sinne der UNESCO aufgenommen. Das Liedgut sei »Ausdruck von Benachteiligung und Unterdrückung lohnabhängiger Beschäftigter, aber auch von Gegenwehr, Kampfeswillen und Zukunftsgewissheit.« Doch sollte, was vom Aussterben bedroht scheint, nicht wiederbelebt werden? Im Spiegel des Arbeiterliedes blättert Kai Degenhardt die vielen Kämpfe und Niederlagen, Erfolge und Fehlschläge in der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung auf.