Wer bin ich in einer traumatisierten Gesellschaft?
Wie Täter-Opfer-Dynamiken unser Leben bestimmen und wie wir uns daraus befreien

 978-3-608-96270-3;Ruppert-Wer bin ich.jpg - Bild
5. Auflage 25.08.2018 , Deutsch

Auch wenn die eigene Vergangenheit von Psychotraumata gekennzeichnet war, kann es gelingen, sich selbst wieder lieben zu lernen und anderen Menschen mit Empathie zu begegnen. Ermutigende Beispiele weisen den Weg, wie Täter-Opfer-Verstrickungen aufgelöst werden können und das Ziel einer möglichst traumafreien Gesellschaft erreicht werden kann. Franz Ruppert, der durch zahlreiche psychotherapeutische Publikationen als Trauma-Spezialist ausgewiesen ist, konzentriert sich in diesem Buch auf einen Aspekt, der in den Trauma-Debatten oft zu kurz kommt: Es ist die Täter-Opfer-Dynamik, die zu einer Endlosschleife der seelischen Verletzungen führt.

ISBN 978-3-608-96270-3 5. Auflage 25.08.2018 24,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

Eltern, die als Kinder nicht gewollt und nicht vor Gewalt geschützt wurden, werden meist selbst zu Tätern an ihren eigenen Kindern und reinszenieren unbewusst ihre eigenen Erlebnisse. Ganze Gesellschaften können auf diese Weise trauma-assoziiert sein und offen oder verdeckt Gewalt ausüben. Das Buch zeigt in typischen Fallbeispielen, wie ein Ausstieg aus dieser Abwärtsspirale gelingen kann. Ein Neuanfang wird möglich, wenn die Bereitschaft vorhanden ist, sich ehrlich mit dem eigenen Opfer- wie Tätersein auseinanderzusetzen.
Aus der Traumabiographie aussteigen - das eigene Ich wieder lieben lernen

Auch wenn die eigene Vergangenheit von Psychotraumata gekennzeichnet war, kann es gelingen, sich selbst wieder lieben zu lernen und anderen Menschen mit Empathie zu begegnen. Ermutigende Beispiele weisen den Weg, wie Täter-Opfer-Verstrickungen aufgelöst werden können und das Ziel einer möglichst traumafreien Gesellschaft erreicht werden kann.

Mehr Infos

Inhalt und Leseprobe

Mediathek

Wer bin ich in einer traumatisierten Gesellschaft? - Interview mit Prof. Franz Ruppert
Annalena & Reimo YouTube (22.02.2021)

Autoreninfos

Franz Ruppert (Jahrgang 1957) ist ein deutscher Psychologe und psychologischer Psychotherapeut. Er wurde am 28. Mai 1957 in Langensallach (Landkreis Eichstätt) geboren, absolvierte 1982 sein Diplomstudium der Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und promovierte 1985 an der Technischen Universität München auf dem Gebiet der Arbeitssicherheitsforschung. 1992 wurde er als Professor für Psychologie an die Katholische Stiftungshochschule München berufen, an der er psychologische Lehrveranstaltungen für Sozial- und Kindheitspädagogen anbietet. Seit 1999 ist er staatlich approbierter psychologischer Psychotherapeut und betreibt eine Praxis in München. Seit 2000 entwickelt er die Identitätsorientierte Psychotraumatheorie und -therapie (IoPT) sowie die daraus abgeleitete Anliegenmethode, die er in Seminaren und Weiterbildungen im In- und Ausland vermittelt und zu der er zahlreiche Bücher verfasst hat, darunter Trauma, Bindung und Familienstellen (2005), Symbiose und Autonomie (2010) und Wer bin ich in einer traumatisierten Gesellschaft? (2018). Die IoPT ist wissenschaftlich nicht anerkannt und wird nicht durch den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie anerkannt; alle wissenschaftlichen Veröffentlichungen dazu stammen von Ruppert selbst. Seit Herbst 2020 trat Ruppert öffentlich mit Falschinformationen zur Covid-19-Pandemie hervor, von denen sich die Leitung der Katholischen Stiftungshochschule München öffentlich distanzierte. Er ist Mitglied der Basisdemokratischen Partei Deutschlands.

Wikipedia (DE): Franz Ruppert  |  Website (DE): Franz Ruppert

Autoren

Erstellt: 31.01.2019 - 05:06  |  Geändert: 13.03.2026 - 15:21