Franz Ruppert (Jahrgang 1957) ist ein deutscher Psychologe und psychologischer Psychotherapeut. Er wurde am 28. Mai 1957 in Langensallach (Landkreis Eichstätt) geboren, absolvierte 1982 sein Diplomstudium der Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und promovierte 1985 an der Technischen Universität München auf dem Gebiet der Arbeitssicherheitsforschung. 1992 wurde er als Professor für Psychologie an die Katholische Stiftungshochschule München berufen, an der er psychologische Lehrveranstaltungen für Sozial- und Kindheitspädagogen anbietet. Seit 1999 ist er staatlich approbierter psychologischer Psychotherapeut und betreibt eine Praxis in München. Seit 2000 entwickelt er die Identitätsorientierte Psychotraumatheorie und -therapie (IoPT) sowie die daraus abgeleitete Anliegenmethode, die er in Seminaren und Weiterbildungen im In- und Ausland vermittelt und zu der er zahlreiche Bücher verfasst hat, darunter Trauma, Bindung und Familienstellen (2005), Symbiose und Autonomie (2010) und Wer bin ich in einer traumatisierten Gesellschaft? (2018). Die IoPT ist wissenschaftlich nicht anerkannt und wird nicht durch den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie anerkannt; alle wissenschaftlichen Veröffentlichungen dazu stammen von Ruppert selbst. Seit Herbst 2020 trat Ruppert öffentlich mit Falschinformationen zur Covid-19-Pandemie hervor, von denen sich die Leitung der Katholischen Stiftungshochschule München öffentlich distanzierte. Er ist Mitglied der Basisdemokratischen Partei Deutschlands.

Wikipedia (DE): Franz Ruppert  |  Website (DE): Franz Ruppert

Eine neue Methode zur Heilung sexueller Traumata

Franz Ruppert beschreibt, wie sexuelle Psychotraumata entstehen und wie sie sich ausprägen können, zum Beispiel in Form von Vergewaltigungen, Kinder- und Erwachsenenpornografie sowie Prostitution. Diese Traumata zeigen sich in unterschiedlichsten psychischen und physischen Symptomen, unter denen die Betroffenen massiv leiden können.

ISBN 978-3-466-34743-8 20,00 € Portofrei Bestellen
5. Auflage 25.08.2018 , Deutsch

Auch wenn die eigene Vergangenheit von Psychotraumata gekennzeichnet war, kann es gelingen, sich selbst wieder lieben zu lernen und anderen Menschen mit Empathie zu begegnen. Ermutigende Beispiele weisen den Weg, wie Täter-Opfer-Verstrickungen aufgelöst werden können und das Ziel einer möglichst traumafreien Gesellschaft erreicht werden kann. Franz Ruppert, der durch zahlreiche psychotherapeutische Publikationen als Trauma-Spezialist ausgewiesen ist, konzentriert sich in diesem Buch auf einen Aspekt, der in den Trauma-Debatten oft zu kurz kommt: Es ist die Täter-Opfer-Dynamik, die zu einer Endlosschleife der seelischen Verletzungen führt.

ISBN 978-3-608-96270-3 5. Auflage 25.08.2018 24,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

Ein erlittenes Trauma, das nicht geheilt wurde, lebt im Körper weiter und äußert sich durch Schmerzen, Entzündungen oder Krankheiten. In jedem Körpersymptom steckt also ein Stück Lebensgeschichte. Durch das von Franz Ruppert entwickelte Verfahren "Aufstellen des Anliegens" können Traumata rekonstruiert und aufgelöst werden, gleichzeitig werden die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützt. 25 Autoren-Beiträge verdeutlichen den Zusammenhang zwischen Körpersignalen, Psyche und Trauma am Beispiel von Kopfschmerzen, Rücken- und Gelenkschmerzen, Herz- und Kreislauf- sowie Hauterkrankungen, Krebs und Schlafstörungen.

ISBN 978-3-466-34644-8 30,00 € Portofrei Bestellen