Erinnerungen eines Terroristen. Von Boris Wiktorowitsch Sawinkow

Die Partei der Sozialrevolutionare trug durch zahlreiche Attentate und Hinrichtungen von Funktionstragern der Monarchie wesentlich zum Aufbau der revolutionaren Spannung bei, die schliesslich im Umsturz von 1917 mündete.Boris Sawinkow (1879-1925) ist der Autor vorliegender Autobiographie über seine Zeit als Mitglied der Kampforganisation der Partei der Sozialrevolutionare. In dieser Funktion war er für zahlreiche Attentate auf hochste Reprasentanten des Zarismus sowie für Hinrichtungen von Verratern und Spitzeln der Ochrana verantwortlich.

ISBN 978-3-903022-42-3     14,00 €  Portofrei     Bestellen

Nach seiner Verhaftung und dem Todesurteil gelang ihm 1906 die Flucht ins Ausland. Er kehrte erst nach der Februar-Revolution 1917 nach Russland zurück und übernahm Regierungsverantwortung unter Kerenski. Nach der Oktoberrevolution beteiligte er sich an diversen Aufstanden gegen die neue Herrschaft der Bolschewisten und starb 1925 in den Handen der sowjetischen Geheimpolizei Tscheka.

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Revolutionär und Schriftsteller Boris Sawinkow"Ich glaube an die Gewalt" Von Winfried Roth. Boris Sawinkow (1879-1925) ist eine der faszinierendsten Gestalten vor und nach der Oktoberrevolution 1917 in Russland. Seine "Erinnerungen eines Terroristen" sind ein überwältigendes Dokument der Agonie, in der das Zarenreich sich befand. → Deutschlandfunk 03.11.2017

 

 

Erstellt: 07.11.2017 - 00:10  |  Geändert: 20.08.2019 - 13:01

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