Auf Kosten anderer? Wie die imperiale Lebensweise ein gutes Leben für alle verhindert. Hrsg. I.L.A. Kollektiv

Alle reden von Missständen und Krisen: Hier die Klima- und Rohstoffkrise, dort die sozial-politische Dauerkrise Griechenlands oder die menschenverachtende Ausbeutung in der Textilindustrie. Die Probleme sind vielen bewusst – dennoch scheint sich wenig zu ändern. Warum? Das Konzept der »Imperialen Lebensweise« erklärt, warum sich angesichts zunehmender Ungerechtigkeiten keine zukunftsweisenden Alternativen durchsetzen und ein sozial-ökologischer Wandel daher weiter auf sich warten lässt.

ISBN 978-3-96006-025-3    19,95 €  Portofrei     Bestellen
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Dieses Dossier stellt das Konzept der imperialen Lebensweise vor und erläutert, wie unsere derzeitige Produktions- und Lebensweise Mensch und Natur belasten. Dabei werden verschiedene Bereiche unseres alltäglichen Lebens beleuchtet, unter anderem Ernährung, Gesundheit, Mobilität und Digitalisierung. Schließlich werden sozial-ökologische Alternativen und Ansatzpunkte vorgestellt, wie wir ein gutes Leben für alle erreichen – anstatt ein besseres Leben für wenige.

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Auf Kosten anderer? Projektwebsite: → aufkostenanderer.org Einleitung (PDF)Kapitel Historischer Abriss (PDF)Kapitel Digitalisierung (PDF) → Geld und Finanzen (PDF) → Bildung und Wissen (PDF)Sorge (PDF) Zusammenfassung und Ausblick (PDF) 
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Gespräch zum Buch. "Auf Kosten Anderer? Wie die imperiale lebensweise ein gutes Leben für alle verhindert" nennt sich das Buch, das vom ILA-Kollektiv kürzlich veröffentlichte wurde. Die Abkürzung ILA steht dabei für "imperiale Lebensweise und Ausbeutungsstrukturen im 21. Jahrhundert". Das ist auch der name der von Common Future e.V. organisierten Schreibwerkstatt, in deren Rahmen 15 junge Wissenschaftler*innen im zeitraum von einem Jahr an dem Buch gearbeitet haben. Die Autor*innen haben sich dabei mit der Frage auseinandergesetzt, warum trotz der vielfältigen und augenscheinlichen Probleme und Krisenerscheinungen mit denen Menschen auf der ganzen Welt in allen gesellschaftlichen Bereichen konfrontiert sind bislang kein grundlegender gesellschaftlicher Wandel gelingt. Um diese Frage zu beantworten, gibt das Buch zunächst einen Überblick darüber, wie die imperiale Lebensweise überhaupt entstehen konnte und geht dann auf verschiedene gesellschaftliche Teilbereiche wie Digitalisierung, Sorge, Geld und Finanzen, Wissen und Bildung, Ernährung und Landwirtschaft und Mobilität ein. Über die Ansätze und Ergebnisse der Publikation haben wir mit Tom Kopp, Agrarökonom an der Universität Göttingen und Projektleiter der ILA Schreibwerkstatt, gesprochen. → Radio Dreyecksland 15.08.2017

 

 

Erstellt: 02.09.2017 - 12:11  |  Geändert: 04.03.2019 - 06:18

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