Die Zeit ist unsere
Eine Erzählung über revolutionären Widerstand in Britisch-Indien

Die Erzählung berichtet vom Widerstand gegen die britische Kolonialmacht auf dem südasiatischen Subkontinent in den Jahren 1905 bis 1934.

Dieser Widerstand fand vielfältige Ausdrucksformen. Die Erzählung konzentriert sich auf hierzulande wenig bekannte Ereignisse und Akteure. Die Briten haben den südasiatischen Kontinent 1947 aus verschiedenen Gründen verlassen. Einer davon war der revolutionäre Widerstand. Das wurde im kollektiven Bewusstsein Indiens und der Welt über lange Zeit hin verdrängt und vergessen. 

ISBN 978-3-949937-20-0 1. Auflage 07.03.2026 19,80 Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Die Erzählung holt diesen Teil der Geschichte für ein deutschsprachiges Lesepublikum zurück. Indien wurde eine politisch unabhängige Republik. Das Ziel einer ausbeutungsfreien und damit auch gewaltfreien Gesellschaft, wie es die Revolutionäre anstrebten, konnte jedoch bis heute nicht verwirklicht werden.

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Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt

Teil I: Die Anfänge im frühen 20. Jahrhundert 17
1. Von Kabul nach Taschkent 17
Erzählung Rafiq Ahmad 20
Taschkent 27
Narendra Nath Bhattacharya 28
2. Die erste Welle revolutionärer Geheimgesellschaften:
Brennpunkt Bengalen 31
Anushilan Samiti und die Propaganda der Tat, Teil 1 33
Gedanken von Hemchandra 35
Anushilan Samiti und die Propaganda der Tat, Teil 2:
Maniktola Garten 38
Rückkehr von Hemchandra 41
Anushilan Samiti und die Propaganda der Tat, letzter Teil 43
Verhaftung und Verurteilung 46
Narendra Nath Bhattacharya 50
3. Die Bombe in Delhi 1912 52
Rashbehari Bose 54
Ghadar-Aufstand 56
4. Regionale und internationale Zusammenarbeit 61
„Krieg gegen den König“ 1915 62
Der Aufstand im Punjab 63
Der Aufstand in Singapur 67
Der Aufstand in Bengalen 70
5. Ideologische Differenzen 77
Manabendranath Roy: König des Kommunismus 77
Maulana Barkatullah: Muslime aller Länder vereinigt euch 84
6. Erzählung von Rafiq Ahmad: Zurück nach Indien 88

Teil II: Eine neue Phase der revolutionären Bewegung 95
1. Die Situation in Britisch-Indien nach dem 1. Weltkrieg 95
Neues aus dem Punjab: Die Akalis 98
Eine Wende in der Ghadar-Bewegung 101
Santokh Singh - unermüdlicher Organisator 103
Rattan Singh - Weltreisender 105
Sohan Singh Josh und die kommunistische Organisation im Punjab 109
2. Eine zweite Welle revolutionärer Bewegungen: Brennpunkt Punj ab 114
Überregionale Zusammenarbeit:
Die Hindustan Republican Association 116
Jugend voran: Die Naujawan Bharat Sabha 123
Revolutionäre Ungeduld:
Die Hindustan Socialist Republican Association 127
Die zweite Bombe in Delhi, 1929 132
Innenleben: Über das Lesen, die Liebe und den Tod 139
Gandhis Intoleranz 145
Bhagat Singh 153

Teil III: Aufstand in Chittagong 1930-1934 159
Die Lage der Revolutionäre in der Provinz Bengalen 159
Eine Gruppe formiert sich 162
Zeit der Vorbereitung 1928-1930 167„Do and Die“ 171
Verhaftungen und zweiter Aufstandsplan 1931 175
Das Urteil 179
Das letzte Jahr 182
Die Indian Revolutionary Army, Chittagong Branch 189

Autoreninfos

Melitta Waligora befasst sich in Lehre und Forschung mit Geschichte und Gegenwart der Region Bengalen. Dabei konzentriert sie sich auf Themen wie Bengalische Renaissance, religiöse Strömungen, Geschlechterverhältnisse, soziale Strukturen sowie die Teilungen der Region im 20. Jahrhundert. Ein besonderer Forschungsschwerpunkt sind Stadtgeschichte und Urbanisierung. Sie promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin zur Geschichte der modernen Philosophie. Von 1982 bis 2019 war Dr. Waligora Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Südasienstudien und als Studienberaterin Ansprechpartnerin für alle Studierenden am Seminar. Humboldt-Universität zu Berlin (14.08.2026)

Erstellt: 14.08.2026 - 06:11  |  Geändert: 14.08.2026 - 06:45