Istanbul 2022: Die gescheiterte Friedenschance im Ukrainekrieg

Wie nah war die Welt einem Ende des Krieges - und warum kam es nicht dazu?

Im März 2022, nur wenige Wochen nach dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine, trafen sich Delegationen beider Länder in Istanbul. Eine rasche Lösung im Krieg gegen die Ukraine schien möglich. Das Buch rekonstruiert die Verhandlungen, analysiert die politischen Hintergründe, deckt die Interessen der beteiligten Akteure auf und beleuchtet, warum die Gespräche trotz eines scheinbaren Durchbruchs scheiterten. War ein Frieden wirklich greifbar - und wenn ja, was hat ihn verhindert?

ISBN 978-3-8474-3193-0 1. Auflage 07.09.2026 7,90 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Das Buch analysiert, welche Lehren sich für die aktuellen Lösungsmöglichkeiten im Ukrainekrieg ziehen lassen. Zudem werden die zentralen Dokumente in Auszügen wiedergegeben. Alexandra Sitenko und Johannes Varwick führen durch vertrauliche Protokolle, öffentliche Statements und Hintergrundinterviews mit Verhandlern, Experten und Beobachtern.

„Istanbul 2022 – Der verpasste Frieden im Ukrainekrieg“ ist ein Buch über Diplomatie im Schatten des Krieges – und ein Lehrstück darüber, wie nah Hoffnung und Scheitern beieinanderliegen.“

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Inhalt

1. Vorgeschichte: Der Weg nach Istanbul 
2. Die Verhandlungen von Istanbul im Jahr 2022: Ursachen und Hintergründe des Scheiterns 
3. Diplomatie im Krieg - Was bleibt? 
4. Dokumentation zentraler Dokumente

Autoreninfos

Alexandra Sitenko ist eine in Berlin tätige Politikberaterin und Wissenschaftlerin mit Schwerpunkt auf internationaler Sicherheits- und Außenpolitik. Sie arbeitet zu Fragen der globalen Friedens- und Sicherheitsordnung, zur Geopolitik in Eurasien sowie zu Beziehungen zwischen Russland und Staaten des Globalen Südens. In Analysen und Beiträgen befasst sie sich unter anderem mit geopolitischen Verschiebungen, multilateralen Institutionen und der Rolle aufstrebender Mächte in einer sich wandelnden internationalen Ordnung. Ihre Texte erscheinen in politikwissenschaftlichen und außenpolitischen Publikationsformaten.

Johannes Varwick (* 28. Februar 1968 in Aschaffenburg) ist ein deutscher Politikwissenschaftler. Er ist seit 2013 Lehrstuhlinhaber für Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und seit Mai 2024 Präses des Wissenschaftlichen Forums für Internationale Sicherheit (WIFIS). Von 2019 bis 2021 war er Präsident der Gesellschaft für Sicherheitspolitik.  (Stand: 01.05.2025)

Wikipedia (DE): Johannes Varwick  |  Hompage: johannes-varwick.de  |  Youtube-Kanal: Varwick Uni Halle

Erstellt: 02.06.2026 - 12:16  |  Geändert: 02.06.2026 - 12:49