Krieg als Lifestyle?
Ein Plädoyer gegen die Medienoffensive der Bundeswehr
Krieg als Event, Militär als Marke? Warum der Staat gefordert ist, die Bundeswehr aus der Werbeöffentlichkeit abzuziehen.
Deutschland soll kriegstüchtig werden. Und was macht die Bundeswehr? Sie rekrutiert mithilfe von Blockbuster-Ästhetik, Bildwelten der Gaming-Industrie und Armee-Influencern: Die Zeitenwende wird als Lifestyle-Event mit Adventure-Feeling inszeniert. Daniel Hornuff nimmt Anstoß an der jüngsten Medienoffensive der Bundeswehr. Er entfaltet ein politisches Plädoyer und fordert ein gesetzliches Werbeverbot für die Bundeswehr.
Denn die Art und Weise, wie sich das Militär in einer Demokratie präsentiert, ist mit grundlegenden Fragen verknüpft: Was wird als Sicherheitspolitik verstanden? Welche Vorstellungen von Verteidigung und Wehrhaftigkeit zirkulieren? Und was bedeuten uns die Interessen junger Menschen?
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe bei Google Books
Aus dem Inhalt
I. Zur Einführung: Selbstbilder – Soldatenbilder – Gesellschaftsbilder
II. Die Militarisierung der politischen Selbstdarstellung
III. Die Demilitarisierung der marktkonformen Bundeswehr
IV. Plädoyer: Für ein gesetzliches Werbeverbot
