Die demokratische Regression. Von Armin Schäfer und Michael Zürn

In der Debatte um den Aufstieg national-autoritärer Parteien dominieren zwei Ansätze: ein ökonomischer , der wachsende Ungleichheit infolge der Globalisierung in den Mittelpunkt stellt, und ein kultureller , der gesellschaftliche Liberalisierungsprozesse in den Blick nimmt. Beide Erklärungen, kritisieren Armin Schäfer und Michael Zürn, seien seltsam politikfrei. Daher fragen sie nach den genuin politischen Ursachen dieser Entwicklung: Wie haben sich die Parteien, wie hat sich ihr Verhältnis zu den Bürgern verändert? Was geschieht, wenn Politik sich als ausführendes Organ von Sachzwängen präsentiert?

ISBN 978-3-518-12749-0     16,00 €  Portofrei     Bestellen

Wer die autoritären Bewegungen stoppen möchte, so die Autoren, muss am politischen Prozess selbst ansetzen und Willy Brandts Formel "Mehr Demokratie wagen" neu denken.

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe des Verlags

Mehr Demokratie wagen! Der Erfolg der Populisten liegt auch an den Schwächen der Demokratie, sagt der Politologe Michael Zürn. Häufig entscheiden keine Parlamente mehr, sondern Institutionen. Wer die Demokratie retten will, müsse ganz im Sinne von Willy Brandt handeln – auch international. Moderation: Susanne Führer → Deutschlandfunk Kultur 20.03.2021

Die Autoren:

Armin Schäfer

Armin Schäfer, geboren 1975, war von 2001 bis 2014 am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln tätig. Seit 2018 ist er Professor für Politikwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Michael Zürn

Michael Zürn, geboren 1959, ist Direktor der Abteilung »Global Governance« am Wissenschaftszentrum Berlin und Professor für Internationale Beziehungen an der Freien Universität.

 

Erstellt: 23.03.2021 - 12:06  |  Geändert: 23.03.2021 - 12:06