Systemwandel. Alternativen zum globalen Kapitalismus. Hrsg. Pablo Solón

Welche Alternativen gibt es zum Kapitalismus in seiner gegenwärtig so destruktiven Verfasstheit? Der international renommierte Globalisierungskritiker und Boliviens früherer UN-Vertreter Pablo Solón hat die wesentlichen zusammengestellt und bringt sie in einen Dialog: In den letzten Jahren sind eine Vielzahl alternativer Konzepte im Globalen Süden, insbesondere in Lateinamerika, entworfen worden, von denen Buen Vivir nur das bekannteste ist, weil es Eingang in die Verfassungen Boliviens und Ecuadors gefunden hat. Darüber hinaus bietet das Buch Einblicke in das Konzept der Gemeingüter/Commons, den Ökofeminismus, die Rechte von Mutter Erde, Deglobalisierung sowie Degrowth: Sie alle sind wichtige Beiträge zu einer sozial-ökologischen Transformation.

ISBN 978-3-85476-679-7     16,00 €  Portofrei     Bestellen

Die multiple Krise unserer Tage betrifft Ökologie ebenso wie Wirtschaft, Gesellschaft und das Zivilisationsmodell als solches. Erde und Menschheit brauchen heute umfassende systemische Alternativen. Dieses Buch ist ein Beitrag zum konstruktiven und kreativen Dialog. Es wird durch einen Überblick in aktuelle Debatten im deutschsprachigen Raum ergänzt.

Mit Beiträgen von Christophe Aguiton, Geneviève Azam, Elizabeth Peredo Beltrán und Pablo Solón.

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe des Verlags

Der Autor:

Pablo Solón ist seit vielen Jahren im Rahmen der weltweiten globalisierungskritischen Bewegung aktiv. Er hat sich an der Regierung von Evo Morales in Bolivien von 2006 bis 2011 in verschiedenen Funktionen ­beteiligt. 2009 bis 2011 vertrat er sein Land bei den Vereinten Nationen, anschließend wechselte er von 2012 bis 2015 als Direktor zur NGO Focus on the Global South mit Sitz in Bangkok. 2015 kehrte er nach Bolivien zurück und arbeitet dort als Direktor der »Fundación Solón« sowie als Leiter der »Bolivianischen Beobachtungsstelle für Klimawandel und Entwicklung« (Observatorio Boliviano de Cambio Climático y Desarrollo).

 

Erstellt: 11.02.2021 - 06:01  |  Geändert: 28.08.2021 - 12:18

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