Fieber. Universum Berlin 1930-1933. Von Peter Walther

Berlin ist 1930 die glanzvolle Metropole des neuen Europa, schneller und freier als die anderen Hauptstädte des Kontinents. Nirgendwo sonst liegen Verschwendung und Elend so dicht beieinander. Während sich Kommunisten und Nationalsozialisten blutige Saalschlachten liefern und Dorothy Thompson Hitler interviewt, lädt der jüdische Hellseher Erik Jan Hanussen die Berliner SA-Führung zu "Weekend-Fahrten" auf seiner Luxusyacht "Ursel IV" ein. Maud von Ossietzky verfällt aus Sorge um ihren Mann Carl immer mehr dem Alkohol und der KPD-Vorsitzende Ernst Thälmann findet Trost bei seiner Geliebten. Heinrich Brüning, eben noch Kanzler des Deutschen Reichs, spielt am Abend seiner Entlassung mit seiner Patentochter "Mensch ärgere Dich nicht". Am Ende geht es nur noch um eins: Kommt das »Dritte Reich«?

ISBN 978-3-351-03479-5     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Mit biographischen Porträts u. a. von Heinrich Brüning, Erik Jan Hanussen, Maud von Ossietzky, Ernst Thälmann und Dorothy Thompson.»Berlin ist am Ende der Weimarer Republik Schauplatz eines politischen Dramas. Peter Walther zeichnet ein facettenreiches Bild dieser Jahre so packend erzählt wie ein Roman.« LUTZ SEILER

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe bei Google Books

Presse:

»Das Buch ist sorgfältig recherchiert und verdichtet den Bericht über die Krise zu einer packenden Erzählung.« (30.09.2020)

»In biografischen Porträts zeichnet Peter Walther die Stimmung in der Hauptstadt der Freizügigkeit Berlin in Zeiten des politischen Untergangs nach.« (24.04.2020)

»Wie ein Politkrimi liest sich dieses Sachbuch, dessen einzelne Szenen sich rasch zu einem Bild verdichten, das grell und düster zugleich ist.« (29.03.2020)

»›Fieber‹ zeichnet die unglaubliche Entwicklung [Berlins] anhand von neun Personen detailreich nach.« (01.03.2020)

»Das Buch ist sorgfältig recherchiert und verdichtet den Bericht über die Krise zu einer packenden Erzählung.« (25.02.2020)

»Die Endphase der Weimarer Republik ist schon oft beschrieben worden, aber wohl noch nie mit diesem besonderen Blick. Walther schreibt nicht einfach einen Abriss der Ereignisse, er stützt sich auf historische Personen und schildert in einer mitreißenden Geschichtsreportage, wie sich die neun Protagonisten in jener Zeit verhielten.« (20.02.2020)

Der Autor:

Peter Walther, geboren 1965 in Berlin, studierte u. a. in Falladas Geburtsstadt Greifswald Germanistik und Kunstgeschichte und wurde 1995 in Berlin promoviert. Zusammen mit Birgit Dahlke, Klaus Michael und Lutz Seiler gab er die Literaturzeitschrift „Moosbrand“ heraus. Heute leitet er gemeinsam mit Hendrik Röder das Brandenburgische Literaturbüro in Potsdam. Er ist Mitbegründer des Literaturportals „literaturport“ und veröffentlichte Bücher zur Geschichte der Fotografie sowie zu Schriftstellern wie Johann Wolfgang von Goethe, Peter Huchel, Günter Eich und Thomas Mann.

 

Erstellt: 09.01.2021 - 10:24  |  Geändert: 09.01.2021 - 10:25

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