27.05.2026

Ich verteidigte nicht die AfD - sondern die Demokratie

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auf YouTube (27.05.2026) 2:33:07

Medienpräsenz

33 Jahre lang war Harald Martenstein ein gern gelesener Kolumnist beim Tagesspiegel. Dann endete seine Karriere plötzlich und unerwartet, weil er seine Meinung äußerte. Ob die anberaumte “Geheimkonferenz” lediglich in einem zeitlichen Zusammenhang mit dem Ereignis steht, und ob es sich um einen seltsamen Zufall handele, dass mehrere Medien gleichzeitig seinen Ausschluss aus dem öffentlichen Diskurs forderten, lässt er offen. Klar für ihn ist hingegen, dass “der Nazi- und Antisemitismus-Vorwurf” heutzutage viel zu locker sitzt und die inflationäre Diffamierung kritischer Stimmen als Anhänger der Nationalsozialisten, eine Verharmlosung der damaligen Ereignisse ist. Er erzählt mir im Gespräch, wie es dazu kam, dass seine Rede gegen ein AfD-Verbot im Thalia-Theater absurd viral ging, was das über seine Vorstellung von Demokratie aussagt, und ob es für ihn einen Weg zurück gibt, nachdem ihn Teile des Mainstreams abgeschrieben haben. 

Zeitmarken

00:00:00 - Intro 
00:02:27 - Afrikanistik, Romanistik & der Weg zum Journalismus 
00:09:22 - Lokalreporter, Hausbesetzungen & drei Jobangebote 
00:13:09 - Neutralität vs. Haltungsjournalismus: Ein schleichender Wandel 
00:24:24 - Das Talia-Theater: Die Rede zum AfD-Verbot 
00:56:52 - Tagesspiegel, Judenstern-Kolumne & der Rauswurf 
01:11:57 - Koordinierte Medien & die Einschüchterung junger Journalisten 
01:29:07 - Bild, Zeit & die Zukunft des Journalismus 
02:26:00 - Eine letzte Frage

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
2h 33min 7s

Erstellt: 30.05.2026 - 06:44  |  Geändert: 30.05.2026 - 06:57

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