12.04.2026

Was vom Osten bleibt – und was verschwindet | Gabriele Gysi

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Am 9. November 1989 fiel die Mauer – doch mit ihr verschwand nicht nur ein Staat, sondern auch eine Erzählung. Was wurde wirklich beendet? Und was wurde verdrängt?

Gabriele Gysi blickt zurück auf die DDR – nicht nostalgisch, sondern suchend nach Gerechtigkeit im Erinnern. In persönlichen Reflexionen und politischen Beobachtungen stellt sie die unbequeme Frage, warum der Untergang eines Staates ohne würdige Einordnung blieb – und was das über das vereinte Deutschland sagt.

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
47min 41s

Erstellt: 13.04.2026 - 07:08  |  Geändert: 13.04.2026 - 13:29

verwendet von

Irmtraud Gutschke (Jahrgang 1950) ist eine deutsche Journalistin, Literaturkritikerin und Buchautorin, die lange als Literaturredakteurin bei der Tageszeitung „Neues Deutschland“ arbeitete und sich vor allem mit russischer und ostdeutscher Literatur beschäftigt hat. Sie studierte Slawistik und Anglistik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und promovierte 1976 an der Humboldt-Universität zu Berlin über das Zusammenspiel von Mensch und Natur im Werk des kirgisischen Autors Tschingis Aitmatow. Nach Jahrzehnten redaktioneller Arbeit für internationale Literaturtexte und Essays ist sie heute als freie Autorin tätig und schreibt Rezensionen sowie Sachbücher zu literarischen Themen und Autoren wie Eva Strittmatter und Hermann Kant. Zu ihren Veröffentlichungen zählen mehrere Bücher, in denen sie literarische Lebenswege und Werke analysiert und kontextualisiert. Gutschke spricht fließend Russisch und hat für ihre langjährige journalistische Tätigkeit 2022 den Dietrich-Oppenberg-Medienpreis erhalten. 

Wikipedia (DE): Irmtraud Gutschke  |  Website: Irmtraud Gutschke

Am 9. November 1989 fiel die Mauer - und mit ihr eine ganze Geschichte. Doch was wurde eigentlich beendet und was verdrängt? Gabriele Gysi blickt zurück auf die DDR, nicht verklärt, sondern suchend nach Gerechtigkeit im Erinnern. In essayistischen Reflexionen, persönlichen Erinnerungen und politischen Beobachtungen stellt sie die Frage, warum der Untergang eines Staates ohne würdige Beerdigung blieb - und was das über das vereinte Deutschland sagt.