15.12.2024

Is there a big war coming? Interview with the Iran historian Ervand Abrahamian | NDS

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Ervand Abrahamian is a professor of history at the City University of New York. He has also taught at Princeton and Oxford universities. He is considered one of the leading historians of modern Iran and is the author of numerous influential works, including A History of Modern Iran. In this interview, he discusses the threat of a major war in Iran, the country's modern history, and the historical crimes committed against it by Britain, Russia, the United States and Israel. The interview was conducted by Michael Holmes.

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Kommt der große Krieg? Interview mit dem Iran-Historiker Ervand Abrahamian | NDS

Ervand Abrahamian ist Professor für Geschichte an der City University of New York. Außerdem unterrichtete er an den Universitäten Princeton und Oxford. Er gilt als einer der führenden Historiker des modernen Iran und ist Autor zahlreicher einflussreicher Werke, darunter „Eine Geschichte des modernen Iran“. Im Interview spricht er über die Gefahr eines großen Krieges im Iran, die moderne Geschichte des Landes und die historischen Verbrechen Großbritanniens, Russlands, der USA und Israels gegen das Land. Das Gespräch führte Michael Holmes.
 

Sprache (Ton)
Englisch
Laufzeit
1h 37min 36s

Erstellt: 17.01.2026 - 19:16  |  Geändert: 17.01.2026 - 22:48

verwendet von

Ervand Abrahamian (geboren 1940) ist ein iranisch-amerikanischer Historiker für den Nahen Osten. Er ist renommierter Professor für Geschichte am Baruch College und am Graduate Center der City University of New York. Seine Arbeit befasst sich mit politischer Unterdrückung in der Islamischen Republik Iran sowie mit iranischer Politik.

Wikipedia (EN): Ervand Abrahamian

Zusammenfassung

Dieses Briefing-Dokument fasst die zentralen Analysen des Historikers Ervand Abrahamian zur aktuellen geopolitischen Lage des Iran, den historischen Wurzeln seiner Außenpolitik und der drohenden Gefahr eines größeren Krieges im Nahen Osten zusammen. Die Kernaussage Abrahamians ist, dass trotz wiederholter Provokationen durch Israel und einer aggressiven Rhetorik des Westens ein offener Krieg unwahrscheinlich ist. Dies begründet er mit der rationalen und vorsichtigen Natur der iranischen Außenpolitik, die primär auf das Überleben des Regimes ausgerichtet ist.