Aktuell
Von Sokrates bis Solidarnosc, von Galilei bis zu Trumps Twitter-Konto, vom Verbot der »Lady Chatterly« und von Monika Maron bis zum Sensitivity Reading. Nicht zuletzt angesichts von Cancel Culture, Filterblasen, Fake News und Hate Speech ist Zensur ein virulentes Thema, um nicht zu sagen: ein Dauerbrenner.
Eine Zeitreise von Fall zu Fall führt durch Jahrhunderte und über Kontinente und zeigt, was unternommen wurde, um die Menschen vor vermeintlich oder tatsächlich »verderblichen« Einflüssen zu bewahren - aus moralischen, politischen oder religiösen Gründen.
»T.C. Boyle ist ein gnadenloser Erzähler, allerdings auch ein gnadenlos guter.« Die Welt
An seinem 22. Geburtstag wird Walter Van Brunt von den Geistern der Vergangenheit heimgesucht. In der Nacht rast er - betrunken und high - mit dem Motorrad gegen eine Gedenktafel. Sie erinnert an ein Ereignis, das weit zurückliegt, aber direkt mit Walter verknüpft ist.
Was passiert hinter den Kulissen des Bundestages? Wenn Kameras und Mikrofone ausgeschaltet sind? Wie werden Entscheidungen getroffen und wie leicht macht es der Bundestag seinen Abgeordneten, sich selbst zu bevorteilen? Und warum gelingt es auch neuen Parteien nicht, das System aus Lobbyismus und Korruption zu umgehen?
Fast acht Jahre war Joana Cotar Mitglied des Deutschen Bundestages - zunächst für die AfD, nach ihrem Parteiaustritt dann fraktionslos. In ihrem schonungslos ehrlichen Buch öffnet sie die Türen zu einem System, das von Machtkalkül, Privilegien, Fraktionszwängen und einer beunruhigenden Entfremdung vom Bürger geprägt ist.
Info
Dieses Briefing-Dokument synthetisiert die Kernaussagen und Analysen aus dem Interview mit Joe Lauria, dem Chefredakteur von Consortium News. Es untersucht die Verflechtungen zwischen US-Geheimdiensten, Mainstream-Medien und der globalen Geopolitik, insbesondere im Hinblick auf die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten.
Als die 1951 in New York herausgebrachte LOST LIBRARY als DIE VERLORENE BIBLIOTHEK. AUTOBIOGRAPHIE EINER KULTUR erstmals in deutscher Sprache erschien, schrieb Walter Mehring über die Entstehung des Buches: „Der Entschluß, die Lebensgeschichte einer Literatur – genauer gesagt: die Fabel einer mir verwandten Bibliothek – zu erzählen, kam mir auf der anderen Erdhälfte in Amerika, auf einer New England-Farm, deren Entlegenheit… mich wieder lehrte, Schritt für Schritt des Gelesenen mich zu erinnern.“
Er war nicht nur elegant, sondern einer der ersten Chronisten und Wegbereiter der Dada-Bewegung in Berlin: Walter Mehring. Zuvor, 1915/1916, war er bereits in der von Herwarth Walden herausgegebenen Zeitschrift «Der Sturm» präsent. In zahlreichen Aufzeichnungen und Essays hat Mehring diese Zeit festgehalten und sich für Sturm und Dada eingesetzt.
Seine Gedichte, Chansons und Theaterstücke haben Walter Mehring in der Weimarer Zeit zu einem der bedeutendsten literarischen Autoren werden lassen. Mit der Neuauflage vieler seiner Gedichte und Chansons bietet sich ein neuer Blick auf die Arbeiten, die Mehring seit den frühen Zwanzigerjahren des 20. Jahrhunderts für Zeitschriften wie die «Weltbühne» oder für das Berliner Cabaret geschrieben hat.
Israels Krieg im Nahen Osten gilt in vielerlei Hinsicht als der verheerendste des 21. Jahrhunderts: ermöglicht durch Bomben, Blockaden und eine beispiellose mediale Unterstützung. Wie in kaum einem anderen Land haben Medien in Deutschland nach dem 7. Oktober 2023 die tödliche Realität in der Region verharmlost, rechtfertigt oder gleich ganz verschwiegen. Welche Methoden Tagesschau, BILD, Spiegel, taz und Co. dabei angewandt haben und wie aus gut ausgebildeten Journalisten Propagandisten eines Genozids werden konnten, zeigt diese Untersuchung.
Kirchliche Wohnungsfirmen behaupten von sich selbst, sozialer als andere Immobilienfirmen zu sein. Doch ihrem Anspruch, christliche Ethik und wirtschaftliches Handeln im Immobilienbereich zu verbinden, werden die kirchlichen Unternehmen immer wieder nicht gerecht.
Ralf Hutter trägt erstmals Fälle unsozialen Verhaltens gegenüber der Mieterschaft zusammen.
"Die Waffen nieder!" lautet der Titel des berühmten Romans von Bertha von Suttner. Als erste Frau, die 1905 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, verband die Publizistin und Aktivistin ihren Kampf gegen Krieg und Militarismus mit einer Kritik an Klerikalismus, Nationalismus und Antisemitismus, aber auch mit friedenspädagogischen und frauenpolitischen Forderungen.
Wie blicken wir heute angesichts von wieder erstarkendem Militarismus und Nationalismus weltweit auf das friedenspolitische Engagement Bertha von Suttners?




