Werden Tech-Milliardäre die Demokratie abschaffen, indem sie die Bevölkerung verdrängen?
In dieser Folge von „The Nerd Reich“ spricht Gil Duran mit dem renommierten Historiker Quinn Slobodian (Globalisten, Zusammenbruch des Kapitalismus), um die „Ideologie des Ausstiegs“ zu analysieren.
Während die Medien gescheiterte „Freiheitsstadt“-Experimente wie Prospera in den Fokus rücken, enthüllt Slobodian ein düstereres Endspiel: den Wandel hin zu einer automatisierten, „posthumanen“ Infrastruktur, in der Wähler keine Rolle mehr spielen.
In dieser Folge beleuchten wir:
Der Hongkong-Plan: Wie ein Relikt aus der Kolonialzeit zur Vorlage für den Kapitalismus des 21. Jahrhunderts wurde.
Autoritärer Kapitalismus: Warum die Eliten des Silicon Valley von Kontrollmodellen besessen sind.
Die posthumanistische Zone: Warum die Zukunft der „Souveränität“ den Rechenzentren von Manhattan-Größe gehört, nicht den Bürgern.
Die Realität von Octavia Butler: Was, wenn es in der Zukunft nicht darum geht, der „Firmenstadt“ zu entfliehen, sondern darum, in sie hineingelangen zu können?