Double Down News (Medienpräsenz)

43:01

In einem eindringlichen und sehr persönlichen Gespräch setzt sich der Politikwissenschaftler Dr. Norman Finkelstein mit dem Abgeordneten und ehemaligen Vorsitzenden der britischen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, zusammen, um die anhaltende Krise im Gazastreifen, die diplomatische Untätigkeit des Westens und die Darstellung des Konflikts in den Medien zu analysieren. Von der Bewertung der Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof bis hin zur Entlarvung der „Gatekeeper“-Taktiken der Mainstream-Medien üben Finkelstein und Corbyn schonungslose Kritik an den aktuellen geopolitischen Realitäten und erklären, warum der Gazastreifen zu einem entscheidenden moralischen Prüfstein für eine neue Generation geworden ist.

Über die Außenpolitik hinaus untersuchen die beiden die umfassenderen gesellschaftlichen Veränderungen, die die Weltpolitik heute prägen. Auf der Grundlage von vier Jahrzehnten politischen Engagements vergleichen sie die heutige Studentenbewegung mit historischen Kämpfen gegen die Apartheid und den Vietnamkrieg und beleuchten dabei den Rückgang der sozialen Mobilität, die Kommerzialisierung der Hochschulbildung sowie die Auswirkungen digitaler Medien auf kritisches Denken und langfristiges politisches Engagement.
(Originalbeschreibung auf Englisch)

Zeitmarken:
00:00 - Highlights & Teaser 
01:39 - The Destruction of Gaza & International Inaction 
04:51 - Media Bias, Piers Morgan & "Gatekeeper" Questions 
06:35 - The History of Gaza as an "Open-Air Prison" 
08:18 - Comparing Modern Activism to Historical Anti-War Movements 
12:30 - Why October 7th Changed Everything 
15:18 - How Finkelstein & Corbyn First Got Involved in Palestine 
22:42 - Economic Realities & Struggles of Today’s Youth 
27:30 - The Loss of Social Mobility, Bernie Sanders & Student Debt 
32:12 - Higher Education & The Decline of Deep Reading 
37:47 - Smartphones, TV Culture & Shrinking Attention Spans 
41:00 - SUV Culture, Pedestrian Life & cycling!

29:48

48 Stunden nach ihrem Live-Interview mit einem israelischen Regierungssprecher im Radio wurde Sangita Myska vom Sender genommen und ihre Sendung abgesetzt.

Nun bricht die ehemalige LBC-Moderatorin Sangita Myska ihr Schweigen in der Sendung „Double Down Newswatch“ und enthüllt die juristischen Maulkorberlasse, die ständigen Geheimhaltungsvereinbarungen, die Überwachung sozialer Medien und die institutionelle Feigheit, mit denen Journalisten in den britischen Mainstream-Medien zum Schweigen gebracht werden.

⏱️ Zeitstempel 
00:00 – Teaser 
01:26 – Einleitung: Die Entlassung von Sangita Myska 
02:40 – James O’Briens Reaktion bei LBC und die Nachrichtensperre 
03:37 – Cancel Culture und das Tabu um Palästina 
04:24 – Sangitas Erfolg und Hörerzahlen bei LBC 
05:48 – 7. Oktober, Kollektivstrafe und Israels Verantwortung 
08:00 – Entlassung 48 Stunden nach dem Interview mit der israelischen Sprecherin 
08:27 – Ständige Geheimhaltungsvereinbarungen und Überwachung in sozialen Medien 
09:49 – Öffentliche Kritik, Petitionen und offene Debatten Leserbriefe 
11:00 – Rechtliche Schritte und Schwarze Listen in den Mainstream-Medien 
12:53 – Die emotionale Belastung: „Ich stürzte ab“ 
13:09 – Karrierestreben und Konformität im britischen Journalismus 
14:14 – Richard Sanders über die Labour-Akten und Schwarze Listen in den Medien 
15:33 – Völkermord aus beiden Perspektiven: Unparteilichkeit vs. Verbrechen gegen die Menschlichkeit 
17:41 – Medienverantwortung und unkritische Berichterstattung über Israel 
18:34 – Öffentliche Meinung vs. die politische Medienelite 
21:10 – Die Tatsache der 48-Stunden-Entfernung 
22:14 – Zensur von NHS-Mitarbeitern, Lehrern und Ärzten 
22:54 – Der Wechsel zu unabhängigen Medien (The Nerve & Middle East Eye) 
24:54 – Der Vertrauensverlust der Öffentlichkeit in die Mainstream-Medien (BBC) 
27:30 – Warum unbefristete Geheimhaltungsvereinbarungen und Maulkorbklauseln bedrohen Demokratie 
29:29 — Abspann

24:42

Während fünf weiteren Aktivisten von Palestine Action wegen der Aktion mit roter Farbe auf einer Barclays Bank jahrelange Haftstrafen und lebenslange Terrorismusbeschränkungen drohen, verschärft der britische Staat ein beispielloses Vorgehen der Justiz.

In dieser Folge von Double Down NewsWatch spricht Moderator Richard Sanders mit Huda Ammori, Mitbegründerin von Palestine Action, über die „geheime juristische Falle“ in britischen Gerichtssälen, die Lobbyarbeit des größten israelischen Rüstungskonzerns Elbit Systems und die gezielte Verfolgung von Verteidigern, die sich für die Unabhängigkeit der Jury einsetzen.

⏱️ Zeitstempel 

00:00 – Teaser: „Ein absoluter Krieg gegen Palästina“ 
01:36 – Die Preston 5: Wegen roter Farbe als Terroristen gebrandmarkt 
02:52 – Der juristische Hinterhalt: Was das Gericht der Jury verschwieg 
04:04 – Was die Einstufung als „Terrorismus“ für Aktivisten wirklich bedeutet 
05:23 – Jury-Rebellion: Warum Freisprüche und uneinige Geschworene zunehmen 
09:51 – Elbit Systems und der Staat: Die geheimen Treffen aufgedeckt 
13:53 – Der Angriff auf Verteidiger: Der Fall Rajeev Menon KC 
16:52 – Komplizenschaft der Medien: Wie BBC und Presse Zustimmung erzeugen 
22:18 – „Hat es sich gelohnt?“ Huda Ammori über direkte Aktionen und den Sieg 
24:16 – Unterstützt unabhängigen Journalismus! Werde Teil von DDN auf Patreon