Varwick Uni Halle (Medienpräsenz)

1:38:36

„Ein umstrittener Friedensplan für die Ukraine fordert weitreichende Zugeständnisse von Kiew und gilt als unausgewogen. Viele zweifeln an seiner Tragfähigkeit. Kann unter diesen Bedingungen ein fairer Kompromiss entstehen?“ Darüber diskutierten Prof. Dr. Johannes Varwick und weitere Gäste mit Zuhörern bei "Mitreden! Deutschland diskutiert", moderiert von Doreen Jonas.

Prof. Johannes Varwick
Politikwissenschaftler Universität Halle

Gustav Gressel 
österreichischer Politikwissenschaftler und Militärexperte

Rebecca Barth
ARD-Korrespondentin in Kiew

4:21

Zum ersten Mal seit fast drei Wochen haben sich Deligierte aus Russland und der Ukraine zu Gesprächen an einem Tisch getroffen. In der Nachrichtensendung MDR aktuell bewertet Prof. Dr. Johannes Varwick die Fortschritte in den Verhandlungen.

„Mit dem Regierungswechsel könnte sich die deutsche Haltung zur Lieferung des Taurus-Marschflugkörpers an die Ukraine ändern. Die Diskussion um Taurus-Marschflugkörper ist neu entfacht – vor allem weil CDU-Chef Friedrich Merz eine offenere Haltung zeigt als die Ampelkoalition zuvor. Politologe Prof. Dr. Varwick fordert Diplomatie statt Waffen: Ohne die USA könnten die Europäer Russland militärisch nicht begegnen.“

Im Podcast-Format „im Gespräch“ von SWR-Aktuell analysiert Prof. Dr. Johannes Varwick die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs. Er hinterfragt die Rolle Europas in den Verhandlungen und betont zudem die Bedeutung der USA für mögliche Fortschritte. Außerdem weist er auf die Herausforderungen einer gemeinsamen europäischen Initiative hin.

Prof. Dr. Johannes Varwick hielt im Rahmen des Basismoduls "Einführung in die Politikwissenschaft" eine Vorlesung zu den Grundlagen der  politikwissenschaftlichen Befassung mit den Internationalen Beziehungen. Die Power-Point-Präsentation lässt sich für Studierende im dazugehörigen studIP-Ordner abrufen.