"Geopolitische Ökonomie: Die Nachfolgerin von US-amerikanischer Hegemonie, Globalisierung und Imperialismus" interpretiert die historische Entwicklung der multipolaren Weltordnung radikal neu, welche momentan aus dem Staub der Finanz- und Wirtschaftskrise hervorgeht.Die Autorin, Radhika Desai, übt dazu zunächst eine radikale Kritik an vorhandenen Theoriekonstrukten der US-Hegemonie, der Globalisierung und des Imperialismus, welche die Internationale Politische Ökonomie (IPÖ) und die Internationalen Beziehungen (IB) bis jetzt dominiert haben und nach wie vor dominieren. Dabei enthüllt sie nicht nur ihre ideologischen Ursprünge, sondern auch die aufeinanderfolgenden fehlgeschlagenen Versuche der US-Regierung, die Welt durch den Dollar als Weltwährung zu dominieren.
Radhika Desai (Jahrgang 1962) ist eine indische Politökonomin und Hochschullehrerin mit Schwerpunkt auf internationaler politischer Ökonomie und geopolitischer Analyse. Sie ist Professorin an der University of Manitoba in Kanada und leitet dort das Geopolitical Economy Research Group. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit globalen Machtverschiebungen, der Entwicklung des Kapitalismus, der Rolle von Staaten in der Weltwirtschaft sowie mit Fragen der internationalen Ordnung. Desai veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten und Bücher, darunter „Geopolitical Economy: After US Hegemony, Globalization and Empire“, in dem sie Entwicklungen der globalen politischen Ökonomie analysiert. Neben ihrer akademischen Tätigkeit tritt sie regelmäßig in Vorträgen, Interviews und Diskussionsformaten auf, in denen sie internationale Wirtschafts- und Machtstrukturen einordnet.
Wikipedia (DE): Radhika Desai | Wikipedia (EN): Radhika Desai | Website: Radhika Desai