Klimakiller Kapital. Wie ein Wirtschaftssystem unsere Lebensgrundlagen zerstört. Von Tomasz Konicz

Angesichts der eskalierenden Klimakrise bricht sich in der Öffentlichkeit der meisten Industrieländer mühsam, allen Widerständen zum Trotz, eine fundamentale Erkenntnis bahn: Nichts wird so bleiben, wie es ist. Es ist ein grundlegender, fundamentaler Wandel notwendig, um den sich beschleunigenden klimatischen Umbrüchen, den drohenden Kollaps ganzer Ökosysteme adäquat und schnell begegnen zu können. Die Klimakrise muss folglich als die größte Gefahr für den Zivilisationsprozess im 21. Jahrhundert begriffen werden.

ISBN 978-3-85476-692-6     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Das, was sich vor allem ändern muss, ist unsere Gesellschaft, so die Kernthese dieses Buches. Der zu einer naturartigen Selbstverständlichkeit geronnene, von inneren Widersprüchen getriebene Kapitalismus muss radikal infrage gestellt werden.
Das Kapital ist einerseits die Ursache der Klimakrise, es verstärkt aber auch die gesellschaftlichen Folgen des Klimawandels. Die Unvereinbarkeit von Kapital und Klimaschutz, die auf der grundlegenden systemischen wie der politischen und kulturellen Ebene reflektiert wird, lässt die Überwindung der destruktiven kapitalistischen Wirtschaftsweise zu einer Überlebensnotwendigkeit der Menschheit im 21. Jahrhundert avancieren. Abschließend zeigt Tomasz Konicz, wie Wege in einen klimaverträglichen Postkapitalismus aussehen könnten.

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Die Klimabewegung am Scheideweg. „Sagen, was Sache ist, bedeutet einerseits, den Menschen die Unvermeidlichkeit der Überwindung des kapitalistischen Wachstumswahns klar zu vermitteln. In der Gesellschaft muss ein entsprechendes transformatorisches Bewusstsein um sich greifen, bei dem die umfassende Delegitimierung des Kapitalismus mit der Einsicht in die buchstäbliche Überlebensnotwendigkeit der Systemtransformation einhergeht.“ Von Tomasz Konicz → Telepolis 10.10.2020

Die richtige Frage. Herrschende Gesellschaftsordnung wird nicht von Veränderungen in Atmosphäre überrascht. Sie verursacht sie. Rezension von Tomasz Konicz  → junge Welt 25.05.2020

Konjunktur für Gesundbeter. Ein polemischer Überblick über die Anpassungsleistungen kapitalistischer Ideologie in Zeiten der manifesten Klimakrise. Von Tomasz Konicz → Telepolis 30.05.2020

Der Autor:

Tomasz Konicz (Jahrgang 1973) arbeitet seit gut 15 Jahren als freier Journalist und Publizist mit den Schwerpunkt­themen Krisenanalyse und Ideologiekritik. Publizistische Tätigkeit u. a. für Konkret, Telepolis, Neues Deutschland. Buchveröffentlichungen: Politik in der Krisenfalle (2012), Krisenideologie. Wahn und Wirklichkeit spätkapitalistischer Krisenverarbeitung (2013), Aufstieg und Zerfall des Deutschen Europa (2015), Kapitalkollaps (2016), Faschismus im 21. Jahrhundert (2018).

 

Erstellt: 24.03.2020 - 07:05  |  Geändert: 02.12.2020 - 17:56

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