Die Wurzeln des Zorns. Aus dem Alltag von Menschen, die in unserer Gesellschaft nicht mehr zählen. Von Vincent Jarousseau

Woher kommt der Zorn auf die "Eliten" in so vielen europäischen Ländern? Der preisgekrönte Fotograf Vincent Jarousseau hat in einer französischen Kleinstadt den Alltag von acht Paaren und Familien begleitet, die am unteren Rand der Gesellschaft zu überleben versuchen.

Acht spannende Lebensgeschichten zwischen Not und Hoffnung - ein einzigartiger Fotoroman, in dem nichts erfunden ist.

ISBN 978-3-89667-663-4     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Jarousseau hat aufgeschrieben und fotografiert, wie sich die arbeitslosen Mittvierziger Guillaume und Aline mit ihren vier Kindern durchschlagen, wie sich die Schülerin Auréline vor Freundinnen für die enge Wohnung ihrer Eltern schämt, oder wie Loics lange liebevolle Beziehung mit seiner Freundin Tatiana langsam in die Brüche geht, weil er trotz aller Behördengänge keinen Führerschein machen kann. Viele resignieren, aber Michael, der endlose Nachtschichten mit dem LKW fährt und der 31-jährige Adrien, der auf Großbaustellen schuftet, schließen sich den Gelbwesten an ...

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Ein absolut einzigartiges, hochpolitisches Buch – ein authentischer Einblick in eine Welt, von der man viel zu wissen meint, aber tatsächlich viel zu wenig weiß. • Diese Fotogeschichte erzählt auf so erhellende wie berührende Weise von einer sozialen Entwicklung, die ganz Europa tiefgreifend verändert. 

Leseprobe des Verlags/bei Google Books

Presse:

»›Die Wurzeln des Zorns‹ ist das Dokument einer großen europäischen Krise.« (Alex Rühle, Süddeutsche Zeitung)

Der Autor:

Vincent Jarousseau, 1973 in Nantes geboren, ist Dokumentarfotograf und Mitglied des Kollektivs unabhängiger Journalisten in der der Gruppe "Les Incorrigibles". Seine Fotos werden regelmäßig in der französischen und internationalen Presse veröffentlicht. 2015 und 2016 war in der Auswahl für Visa d'or Pries für die beste Reportage. 2017 veröffentlichte er mit der Historikerin Valérie Igounet einen Fotoroman über die Wähler des Front national: "L'illusion nationale".

 

Erstellt: 24.03.2020 - 06:45  |  Geändert: 02.12.2020 - 17:56

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