Wenn ich mich nicht irre. Ein Versuch über die menschliche Fehlbarkeit [Was bedeutet das alles?] Von Geert Keil

Jeder Mensch irrt - ausgenommen der Papst, wenn er Glaubenssätze verkündet. So jedenfalls befand einst das erste Vatikanische Konzil. Nun waren die Kardinäle, so bemerkt Keil frech, selbst keineswegs Träger der päpstlichen Unfehlbarkeit. "Woher wussten sie dann, dass der Papst unfehlbar ist?"

Besonders schwierig ist aber vor allem: Niemand weiß vorher, wann und wo er sich irren wird. Viele Philosophen haben daraus geschlossen, dass Menschen nichts wissen, sondern immer nur vermuten. Das ist aber ein Irrtum, den dieser kluge und kurzweilige Essay aufklärt: "Man muss eine Nase dafür entwickeln, wann man sich verrannt hat."

ISBN 978-3-15-019639-7     6,00 €  Portofrei     Bestellen

 

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Leseprobe

Warum wir uns nie sicher sein können – und es trotzdem Wahrheit gibt. Verrechnet, verlesen, verrannt – uns unterlaufen ständig Fehler. Trotzdem gibt es Dinge, die wir für unbedingt wahr halten, zum Beispiel, dass eins plus eins zwei ergibt. Wie können wir fehlbar und uns zugleich einer Sache bombensicher sein? Von Simone Miller → Deutschlandfunk Kultur 19.01.2020

Der Autor:

Der Philosoph Geert Keil, geb. 1963, ist Professor an der Humboldt-Universität in Berlin

 

Erstellt: 24.01.2020 - 06:58  |  Geändert: 02.12.2020 - 17:57

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