Gegen die Zerstörung von Herz und Hirn. »68« und das Ringen um menschenwürdige Arbeit. Von Wolfgang Hien und Peter Birke

Der frühere Gewerkschaftsaktivist und heutige Arbeitswissenschaftler Wolfgang Hien ( 1949) diskutiert mit dem Historiker Peter Birke ( 1965) über die Lehrlingsbewegung und politische Betriebsarbeit seit Mitte der 1960er Jahre. Nach seinem späten Studium engagierte Wolfgang Hien sich für eine kritische und - sowohl für die Unternehmen als auch für Gewerkschaften - oft unbequeme Arbeitswissenschaft, die sich an der Situation der Lohnabhängigen orientiert und für Menschenwürde in der Arbeitswelt eintritt. Ein lebendiges, reflektiertes, auch persönliche Erlebnisse und Verletzungen nicht aussparendes Gespräch, das in diesem Buch eingefangen und erläuternd eingerahmt wird.

ISBN 978-3-89965-829-3     22,80 €  Portofrei     Bestellen

Eine Annäherung an das "andere" 68: Ein biografisches Interview mit Wolfgang Hien über 50 Jahre gewerkschaftliche, politische und wissenschaftliche Aktivität.

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe des Verlags

Vom Elend, die eigene Haut zu Markte zu tragen. Schon Marx grübelte über sie. Jene „verborgene Stätte der Produktion, an deren Schwelle zu lesen steht: […] Eintritt nur in Geschäftsangelegenheiten“ (Marx 1867, S. 184). Das Geheimnis, das sie verbirgt, liegt meist hinter verschlossenen Türen. Und genau diese stoßen Peter Birke und Wolfgang Hien in ihrem Band „Gegen die Zerstörung von Herz und Hirn: ‚68’ und das Ringen um menschenwürdige Arbeit“ weit auf. Rezension von Anne Engelhardt → kritisch lesen 09.10.2018

Die Autoren:

Wolfgang Hien, Leiter des Forschungsbüros für Arbeit, Gesundheit und Biographie, Bremen, und Lehrbeauftragter der Universität Bremen.

Peter Birke, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Göttingen und im Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen. Redakteur der Zeitschrift Sozial.Geschichte Online, gelernter Offsetdrucker.

 

Erstellt: 09.10.2019 - 06:01  |  Geändert: 14.10.2019 - 17:08

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