Neosozialismus. Solidarität, Demokratie und Ökologie vs. Kapitalismus. Hrsg. Klaus Dörre und Christiane Schickert

Vieles spricht dafür, dass wir Zeugen eines gesellschaftlichen Wandels sind, der sich als "Große Transformation" bezeichnen lässt. Diese Transformation besitzt offenbar keine historischen Vorbilder - und sie ist zukunftsoffen. An den jeweiligen Polen stehen sich autoritäre, rückwärtsgewandte bzw. liberale, multikulturelle Optionen gegenüber. Welche Richtung dieser Wandel einschlägt, hängt maßgeblich von sozialen Konflikten und politischen Entscheidungen ab. Kann, soll und darf sich eine sozial-ökologische Transformation noch innerhalb kapitalistischer Bahnen bewegen? Oder müssen neue Wege jenseits des Kapitalismus beschritten werden, um die Zerstörung unserer ökologischen und sozialen Lebensgrundlagen aufzuhalten?

ISBN 978-3-96238-119-6     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Suche nach Antworten auf diese drängenden Fragen ist der Grund, weshalb neo-sozialistische Optionen wieder eine Prüfung verdienen. In der Kontroverse vereint, setzen sich die Autorinnen und Autoren dieses Bandes kritisch mit solchen Vorschlägen auseinander.

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Inhaltsangabe

Vorwort

Leseprobe des Verlags

Neosozialismus als Gesellschaftsutopie? Rezension von Sabrina Schmidt → Blog Postwachstum 09.01.2020

Die Herausgeber/innen:

Klaus Dörre

Klaus Dörre ist Professor für Arbeits-, Wirtschafts- und Industriesoziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und, gemeinsam mit Hartmut Rosa, Sprecher der DFG-Kollegforscher_innengruppe »Postwachstumsgesellschaften«. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Kapitalismustheorie, Prekarität, Klassentheorie und -analyse sowie Rechtspopulismus.

Christiane Schickert

Christine Schickert ist Geschäftsführerin der DFG-Kollegforscher_innengruppe »Postwachstumsgesellschaften« am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

 

Erstellt: 05.10.2019 - 07:35  |  Geändert: 14.01.2020 - 17:30

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