Schwarzer September
Roman

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1. Auflage 09.09.2019 , Deutsch

"Schwarzer September" ist ein Roman über den Terrorismus der Siebziger Jahre. Rebellische Idealisten wie Theresa, Alexander und Jakob reisen in den Nahen Osten, um sich ausbilden zu lassen. Ihre Familien bleiben mit Legenden in der Bundesrepublik zurück. Menschen aus dem Nahen Osten wiederum wechseln in die Bundesrepublik, um Aktionen vorzubereiten. Sie alle verbindet eines: Werkzeuge zu sein in einem Zusammenhang, den sie nicht überschauen. Kraftwellen einer Gewalt, die uns bis heute beschäftigt, auch wenn sich der Terrorismus inzwischen von einer mit revolutionärem Elan ausgeübten Gewalt zum Ausdruck einer extrem politisierten Religiosität gewandelt hat.

ISBN 978-3-630-87475-3 1. Auflage 09.09.2019 22,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

Sherko Fatah ist einer der klügsten Beobachter und Deuter der Vorgänge im Nahen Osten. Seine faktenreichen und doch atmosphärisch dicht erzählten Romane sind ihrer Zeit auch dann voraus, wenn sie den Blick in die Vergangenheit richten. Sie spüren den abenteuerlichen Wegen der handelnden Figuren aus unterschiedlichen Kulturen inmitten der Konflikte im Nahen Osten nach und beschreiben die Auswirkungen dieser Konflikte, die wie Druckwellen auch das heutige Westeuropa erreichen.

Mehr Infos

Leseprobe des Verlags

„Die Konfrontation zwischen Kulturen hat mich immer interessiert.“ Sherko Fatah im Gespräch mit Susanne Führer Deutschlandfunk Kultur 18.10.2019

Die zynische Brutalität des Terrorismus. Rezension von Sieglinde Geisel → Deutschlandfunk Kultur 19.09.2019

Mediathek

Sherko Fatah über seinen Roman "Schwarzer September"
Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH YouTube (24.09.2019)

Autoreninfos

Sherko Fatah (Jahrgang 1964) ist ein deutscher Schriftsteller mit irakisch-kurdischen Wurzeln. Er wurde am 28. November 1964 in Ost-Berlin geboren und studierte Philosophie und Kunstgeschichte; er lebt als freier Autor in Berlin. In seinen Romanen und Erzählungen thematisiert Fatah oft Gewalt, kulturelle Grenzsituationen und die Verhältnisse im Nahen Osten, insbesondere im kurdischen Grenzgebiet zwischen Iran, Irak und Türkei. Sein Debüt Im Grenzland erhielt 2001 den Aspekte-Literaturpreis, und weitere Werke wie Das dunkle Schiff oder Der letzte Ort wurden vielfach rezipiert und ausgezeichnet; er erhielt unter anderem den Adelbert-von-Chamisso-Preis und den Fontane-Preis. Fatahs Texte verbinden erzählerische Darstellung mit Auseinandersetzungen über Exil, Identität und politische Konflikte.

Wikipedia (DE): Sherko Fatah  |  Wikipedia (EN): Sherko Fatah 

Autoren

Erstellt: 25.09.2019 - 06:43  |  Geändert: 24.02.2026 - 08:55