Arbeitskämpfe in Chinas Autofabriken. Von Lu Zhang

In ihrem Buch erkundet Zhang Lu die Arbeitsbedingungen, die Subjektivität und das kollektive Handeln der AutomobilarbeiterInnen im Land der weltweit größten und am schnellsten expandierenden Automobilindustrie. Das Buch kombiniert neue empirische Befunde mit nuancierten Analysen der Produktionsstätten, der chinesischen Industriepolitik und der globalen Entwicklung der Automobilindustrie. So entsteht ein vielschichtiger Analyserahmen, der auch abschätzen lässt, wie sich die Arbeitsverhältnisse in der chinesischen Automobilindustrie in ihrem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext weiter entwickeln werden.

 

ISBN 978-3-85476-673-5     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Nach jahrelanger Feldarbeit und ausführlichen Interviews mit ArbeiterInnen aus sieben großen Automobilfabriken in verschiedenen Regionen Chinas kann Zhang den LeserInnen eine fundierte Nahansicht des Fabrikalltags und der wachsenden ArbeiterInnenmilitanz bieten.

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Inhaltsverzeichnis

Nicht machtlos sein. Als im Jahr 2010 Arbeiter_innen in einem Honda-Werk in Nanhai, Guangdong, die Arbeit niederlegten, traten sie damit eine Streikwelle los, die in ihrem Ausmaß jeden bisherigen Streik überstieg. Nicht nur erlag die Produktion der Honda-Werke in China fast vollständig. Die Streiks griffen ebenso auf Toyota- und Chrysler-Werke über und erregten international Aufsehen. → kritisch-lesen.de

Die Autorin:

ZHANG LU, Soziologieprofessorin an der Temple-Universität in Philadelphia, USA, forscht u.a. zur politischen Ökonomie Chinas und Ostasiens.

Rolf Geffken: Von der Arbeiterklasse Chinas lernen? → weltnetzTV Youtube 09.10.2018

 

Erstellt: 11.09.2019 - 08:39  |  Geändert: 12.09.2019 - 15:56

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