Ökonomie der Verbundenheit
Wie das Geld die Welt an den Abgrund führte - und sie dennoch jetzt retten kann

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1. Auflage 11.03.2013 , Deutsch

Wir plündern die Ozeane, die Wälder und Böden, missbrauchen Tiere und Pflanzen und haben den Planeten an den Rand des ökologischen Kollaps gebracht: letztlich alles nur, um an immer mehr Geld zu kommen. Geld ist so eng mit unseren sozialen Strukturen und Lebensgewohnheiten verflochten, dass eine Transformation des Geldes für unsere eigene Transformation unabdingbar geworden ist. An Geld gebundenes Leben ist zwangsläufig profanes, ja unmoralisches Leben - das meinen wir zu wissen, seit Jesus die Geldwechsler aus dem Tempel warf. Aber ist es wirklich so, dass Geld grundsätzlich "schmutzig" ist? Ganz und gar nicht, meint der Vordenker einer Schenkökonomie, Charles Eisenstein. In Stammes- und Dorfkulturen wurde Geld einst als Vermittler zwischen den unterschiedlichen Fähigkeiten der Menschen konzipiert, auf der Basis des Vertrauens und echter Werthaltigkeit.

ISBN 978-3-943416-03-9 1. Auflage 11.03.2013 19,99 € Portofrei Bestellen (Buch)

Der Geist, der damals vorherrschte, ist auch heute wieder vielerorts außerhalb der rein profitorientierten Wirtschaft zu finden. Ethische Ökonomie beschreibt einen konkreten, gangbaren Weg, wie das Geld wieder zu dem werden kann, was es ursprünglich war: die Seele des gesellschaftlichen Austauschs von Gütern und Gaben, der Grundstein einer neuen, humaneren Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung.

Dieses Buch beschreibt einen konkreten, gangbaren Weg, wie Geld und Ökonomie zum Motor eines Gebens und Nehmens in wahrer Verbundenheit werden können: zwischen Individuum, Gesellschaft und Umwelt.

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

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Viele von uns möchten aus dem alten System aussteigen. Wir verzweifeln an den Institutionen, fühlen uns allein oder spüren, dass die Rückkehr zu mehr Selbstversorgung kaum ausreichen wird, um das Leid des Planeten und seiner Bewohner zu beenden. Etwas Größeres muss her, das den Wandel bewirkt.Das Instrument, das wir dafür haben, ist gemäß Charles Eisenstein eben jenes, welches das zerstörerische System unserer Tage einst erschuf: das Geld. Rezension von Juliane Rudloff → Oya 20/2013

Mediathek

SACRED ECONOMICS with Charles Eisenstein (2019 Remix)
Re/Culture Films YouTube (26.02.2019)

Autoreninfos

Charles Eisenstein (Jahrgang 1967) ist ein US-amerikanischer Autor, Essayist und Redner. Er studierte Mathematik und Philosophie und arbeitete zunächst als Lehrer, bevor er sich vollständig dem Schreiben und der öffentlichen Vortragstätigkeit zuwandte. Eisenstein wurde durch Bücher und Essays bekannt, in denen er grundlegende Annahmen moderner Industrie-, Markt- und Wachstumsgesellschaften hinterfragt. Zentrale Themen seiner Arbeit sind Geldsysteme, Wirtschaftskreisläufe, ökologische Krisen, soziale Fragmentierung und kulturelle Sinnfragen. Er verbindet ökonomische Analyse mit kulturphilosophischen, historischen und ethischen Perspektiven. In seinen Texten spielt die Kritik an Entfremdung, Konkurrenzlogik und technokratischen Lösungsansätzen eine wichtige Rolle. Eisenstein setzt sich intensiv mit Fragen von Gemeingütern, Postwachstum und systemischem Wandel auseinander. Er publiziert regelmäßig Essays, hält Vorträge und Interviews und ist in alternativen Medienformaten präsent. Seine Arbeiten werden international rezipiert und in mehreren Sprachen veröffentlicht.

Wikipedia (DE): Charles Eisenstein  |  Website (EN): Charles Eisenstein  |  Website (DE): Charles Eisenstein auf Deutsch

Erstellt: 05.08.2019 - 06:40  |  Geändert: 18.12.2025 - 15:06