Ökonomie der Verbundenheit. Wie das Geld die Welt an den Abgrund führte - und sie dennoch jetzt retten kann. Von Charles Eisenstein

Wir plündern die Ozeane, die Wälder und Böden, missbrauchen Tiere und Pflanzen und haben den Planeten an den Rand des ökologischen Kollaps gebracht: letztlich alles nur, um an immer mehr Geld zu kommen. Geld ist so eng mit unseren sozialen Strukturen und Lebensgewohnheiten verflochten, dass eine Transformation des Geldes für unsere eigene Transformation unabdingbar geworden ist. An Geld gebundenes Leben ist zwangsläufig profanes, ja unmoralisches Leben - das meinen wir zu wissen, seit Jesus die Geldwechsler aus dem Tempel warf. Aber ist es wirklich so, dass Geld grundsätzlich "schmutzig" ist? Ganz und gar nicht, meint der Vordenker einer Schenkökonomie, Charles Eisenstein. In Stammes- und Dorfkulturen wurde Geld einst als Vermittler zwischen den unterschiedlichen Fähigkeiten der Menschen konzipiert, auf der Basis des Vertrauens und echter Werthaltigkeit.

ISBN 978-3-943416-03-9     19,99 €  Portofrei     Bestellen

Der Geist, der damals vorherrschte, ist auch heute wieder vielerorts außerhalb der rein profitorientierten Wirtschaft zu finden. Ethische Ökonomie beschreibt einen konkreten, gangbaren Weg, wie das Geld wieder zu dem werden kann, was es ursprünglich war: die Seele des gesellschaftlichen Austauschs von Gütern und Gaben, der Grundstein einer neuen, humaneren Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung.

Dieses Buch beschreibt einen konkreten, gangbaren Weg, wie Geld und Ökonomie zum Motor eines Gebens und Nehmens in wahrer Verbundenheit werden können: zwischen Individuum, Gesellschaft und Umwelt.

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Viele von uns möchten aus dem alten System aussteigen. Wir verzweifeln an den Institutionen, fühlen uns allein oder spüren, dass die Rückkehr zu mehr Selbstversorgung kaum ausreichen wird, um das Leid des Planeten und seiner Bewohner zu beenden. Etwas Größeres muss her, das den Wandel bewirkt.Das Instrument, das wir dafür haben, ist gemäß Charles Eisenstein eben jenes, welches das zerstörerische System unserer Tage einst erschuf: das Geld. Rezension von Juliane Rudloff → Oya 20/2013

→ Charles Eisenstein auf Wikipedia

 

Erstellt: 05.08.2019 - 06:40  |  Geändert: 06.08.2019 - 12:56

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