Die Angst vor den anderen. Ein Essay über Migration und Panikmache. Von Zygmunt Bauman

Wenn in kurzer Zeit Hunderttausende Menschen ins Land kommen, stellt das für jede Nation eine gewaltige Herausforderung dar. Und dennoch wirkt es befremdlich, dass Migration praktisch alle anderen Themen von den Titelseiten verdrängt. Den Klimawandel. Die Ungleichheit. Zerfallende Staaten. Also die eigentlichen Ursachen der Migration. Zygmunt Bauman spricht angesichts der emotionalen Debatte von einer moralischen Panik. Und er stellt die Frage, wer von dieser Panik (oder Panikmache?) profitiert. Nicht zuletzt, so der Soziologe, populistische Politiker, die endlich klare Kante zeigen können - zumindest solange sie nicht in der Verantwortung stehen.

ISBN 978-3-518-07258-5     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Inmitten der Hysterie und der zunehmenden Xenophobie plädiert Bauman für Gelassenheit und Empathie. In einer Welt, in der Geld, Bilder und Waren frei zirkulieren und ob deren Kugelform sich die Menschen "nicht ins Unendliche zerstreuen können" (Kant), werden wir lernen müssen, mit den anderen zusammenzuleben.

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Inhalt und Leseprobe

Hass als Symptom. Zygmunt Bauman erklärt die Angst vor den Flüchtlingen. Von Franz Schuh → die ZEIT 25. Oktober 2016

Auch wenn die Integration von Flüchtlingen nicht leicht wird, kommen wir um diesen dornigen Weg nicht herum. Das schreibt der Soziologe Zygmunt Bauman in seinem Essayband „Die Angst vor den anderen“. Denn andernfalls brechen wir mit allen christlichen und moralischen Grundsätzen. Von Michael Opitz → Deutschlandfunk Kultur 14.09.2016

In vielen Beiträgen hat Zygmunt Bauman die Erosion sozialer Ordnungen beschrieben. Neoliberale Tendenzen und die Individualisierung von Lebensrisiken haben zu einer immer weiter sich vertiefenden Ungewissheit und Unsicherheit als grundlegende Merkmale der „liquiden Moderne“ geführt. Rezension von Hans Günther Homfeldt → socialnet 12.01.2017

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Erstellt: 26.02.2019 - 06:01  |  Geändert: 27.02.2019 - 10:28

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