Juden aus Zell a. Main im Nationalsozialismus. Eine Gedenkschrift, Von Dieter Fauth

Dargestellt werden möglichst alle Juden aus der Gemeinde Zell a. Main, die im Nationalsozialismus ermordet oder vertrieben wurden oder in Nazi-DCeutschland verblieben sind. Absicht des Buches ist es, einen Beitrag zur Erinnerung zu bieten. Es geht nicht um Schuld, vielmehr hat sich damalige Schuld in heutige Verantwortung gewandelt.
In Zell a. Main lebten von 1822 bis ca. 1925 über 100 Jahre lang Juden. Was war eigentlich mit diesen Menschen aus Zell im Nationalsozialismus? Waren sie bereits gestorben? Waren sie ins Ausland geflohen und in alle Welt zerstreut? Oder litten sie in Deutschland unter dem NS-Terror? Waren sie gar in die Vernichtungslager verschleppt und ermordet worden?

ISBN 978-3-933891-30-3     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Dieses Buch gibt umfassend Antwort auf all diese Fragen. Im Gesamtergebnis kann gesagt werden: All das, was mit den Fragen erwogen wird, ist auch passiert. Doch außer der Bedrohung durch die Shoa zeigt das Buch auch auf, was Juden aus Zell vor dem Nationalsozialismus und – sofern sie überlebten – danach an kultureller Bereicherung für die Gesellschaft bedeuteten. In Zell selbst gibt es mit der Kulturstätte Zeller Laubhütte im Ortskern ein herausragendes Denkmal dieser jüdischen Kultur inmitten einer nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft.

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Inhaltsverzeichnis

Der Autor:

Dieter Fauth wurde 1956 in Ostfildern geboren. Er studierte evangelische Theologie / Religionspädagogik, Mathematik und Pädagogik in Reutlingen, Tübingen sowie Heidelberg und wurde Lehrer mit Befähigung für Realschulen und Hochschulen (venia legendi). Heute ist er Konrektor der Comenius-Realschule in Wertheim a. Main. Im Lauf seines Berufslebens forschte er besonders zu nichtherrschenden Strömungen innerhalb des Protestantismus im 16., 17. und 20. Jahrhundert. Er legte Publikationen als Autor, Herausgeber und Verleger vor (siehe www.dieterfauth.de und www.verlag-religionundkultur.de); als Buchautor u.a. Thomas Müntzer in bildungsgeschichtlicher Sicht, 1990. – Religion als Bildungsgut - Bd.1: Sichtweisen in Staat und evangelischer Kirche / Bd. 2: Sichtweisen weltanschaulicher und religiöser Minderheiten, 1999-2000. – Comenius im Labyrinth seiner Welt, 2009. – Wertheim im Nationalsozialismus aus Opferperspektiven. Gedenkbuch zum Projekt Stolpersteine, 2013. – Juden aus Zell a. Main im Nationalsozialismus – Eine Gedenkschrift, 2018. Anna Seghers: eine jüdische Kommunistin gegen das NS-Regime und ihre Freundinnen, 2019. Dieter Fauth ist Mitglied in verschiedenen geistig möglichst freien Vereinigungen wie z.B.: Christen für gerechte Wirtschaftsordnung e.V. (CGW [Vorstand]), Förderverein der internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), Freie Akademie (FA [Vizepräsident]), wikimedia e.V. Er lebt mit seiner Familie seit 2005 in Zell a. Main.

 

Erstellt: 29.01.2019 - 06:50  |  Geändert: 04.02.2019 - 04:53

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