Man schießt und weint. Gespräche mit israelischen Soldaten nach dem Sechstagekrieg. Von Amos Oz und Avraham Shapira

Die andere Seite des Krieges - Gespräche mit den Soldaten des Sechstagekriegs
Nach dem Sechstagekrieg von 1967 initiierte Avraham Shapira zusammen mit Amos Oz das wohl einflussreichste israelische Buch: "Gespräche mit israelischen Soldaten". Es entstand, als "nach dem Sechstagekrieg im Land eine Art Siegesrausch war", so Oz im Vorwort zur Neuauflage. "Kein Mensch in Israel sprach vom menschlichen Leid und erst Recht nicht vom besiegten Feind. Wir hatten das Gefühl, dass man von Mensch zu Mensch gehen und erfahren muss, was die Kämpfer auf dem Schlachtfeld erlebt haben und was sie nach dem Schlachtfeld erlebten."

ISBN 978-3-86489-159-5     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Damals vom israelischen Militär stark zensiert, liefern die inzwischen weitgehend autorisierten Interviews einen beeindruckenden Einblick in die andere Seite auch heutiger Kriege.

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Inhalt und Leseprobe

Presse:

„Das wichtigste Dokument zu unserer geistigen Existenz, das Israel bisher hervorgebracht hat.“ NZZ

„Es ist, unter den rund hundert Büchern und Broschüren, die seit 1967 über diesen Krieg erschienen sind, das beste Buch – weil es das ehrlichste ist.“ Die ZEIT

"Es freut mich außerordentlich, dass der Westend Verlag das Buch ‚Man schießt und weint' von Amos Oz und Avraham Shapira in einer schönen deutschen Ausgabe herausgebracht hat." Prof. Dr. Hans Küng

"Die Offenheit, mit der Situationen im Krieg, das eigene Handeln und die Emotionen reflektiert werden, verfehlt keinesfalls ihre Wirkung auf den Leser. ... Besonders eindrucksvoll sind ferner die Beschreibungen der sehr unterschiedlichen Wahrnehmungen der arabischen Soldaten und palästinensischen Flüchtlinge als Feinde, Menschen oder einfach nur Opfer der Umstände." Jüdische Allgemeine

"Das wohl einflussreichste israelische Buch." Neues Deutschland

Die Autoren:

Amos Oz bei Wikipedia

Avraham Shapira ist Kulturredakteur, Professor für Judaistik und jüdische Geschichte, Buchautor und Brückenbauer zwischen der Kibbuz-Bewegung und den jüdischen Denkern Martin Buber und Gerschom Scholem, als deren Nachlassverwalter er fungiert.

 

Erstellt: 29.12.2018 - 05:47  |  Geändert: 05.01.2019 - 19:33

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